Mehr Umweltschutz: Amazon will Einsatz von Plastikverpackungen reduzieren

Amazon reagiert auf die Kritik von Umweltschützern und will für den Versand seiner Waren künftig auf Plastik verzichten - mit Ausnahmen.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Amazon will seine Versandverpackungen nachhaltiger machen.
Amazon will seine Versandverpackungen nachhaltiger machen. (Bild: Bruno Vincent via Getty Images)

Der Online-Händler Amazon will seinen negativen Einfluss auf die Umwelt reduzieren und stellt seine Versandmaterialien auf ökologischere Lösungen um. Wie das Unternehmen laut Wirtschaftswoche jüngst verkündete, will es bei der Auslieferung von Waren künftig weitgehend auf den Einsatz von Plastik verzichten.

Noch bis Ende 2021 soll diese Umstellung abgeschlossen sein. Kleinere Lieferungen sollen dann ausschließlich in Versandtaschen auf Papierbasis transportiert werden, während größere Produkte in Kartons aus Wellpappe unterkommen.

Dabei will Amazon zu einem möglichst großen Anteil auf wiederverwertbare Materialien setzen. Die Maßnahme soll sowohl für direkt vom Unternehmen verkaufte Artikel greifen als auch für Produkte von Marketplace-Händlern, die ihre Waren über Amazons Logistik versenden.

Kein vollständiger Verzicht auf Plastik

Gänzlich verabschieden will sich Amazon von Plastik indes nicht. Zerbrechliche Gegenstände etwa wickelt der Online-Händler auch zukünftig in Luftpolsterfolie ein, um Transportschäden zu vermeiden. Auch wenn Hersteller ihre Produkte in für den Versand geeigneten Einweg-Plastiktüten anliefern, will Amazon diese so an Kundinnen und Kunden weiterleiten.

Amazon ist in Deutschland marktführender Online-Händler und musste sich laut Bericht in den vergangenen Jahren mehrfach den Vorwurf von Umweltschutzorganisationen gefallen lassen, mit seinen unökologischen Verpackungen aktiv zur Verschmutzung der Meere beizutragen.

Auch abseits dieses Problems steht Amazon immer wieder wegen mangelnder Nachhaltigkeit in der Kritik. Erst im Juni 2021 dokumentierte ein Insider-Video, wie der Online-Händler im großen Stil zurückgesendete und neuwertige Waren vernichtet. Schon damals hatte Amazon Golem.de beteuert, seinen ökologischen Fußabdruck verringern zu wollen.

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