Abo
  • IT-Karriere:

Mehr Sicherheit: Radar soll Orientierungsverlust autonomer Autos vermeiden

Mit Hilfe eines zusätzlichen Bodenradarsystems sollen Unfälle durch Orientierungsverlust autonomer Autos künftig vermieden werden. Das Radar kann die Position des Wagens bis auf vier Zentimeter genau bestimmen - komplett ohne erkennbare Fahrbahn- und Umgebungsmarkierungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes.
Das Bodenradar erkennt markante Besonderheiten des Untergrundes. (Bild: MIT)

Das Lincoln Laboratory des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat eine neue Technik vorgestellt, mit der autonomes Fahren sicherer werden könnte. Als zusätzliches Mittel zur Positionsbestimmung und Orientierung des Fahrzeugs haben die Forscher ein Bodenradar vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. BAS Kundenservice GmbH & Co. KG, Berlin

Das Localizing Ground-Penetrating Radar (LGPR) sendet während der Fahrt hochfrequente Radarsignale in den Boden. Aus den Reflexionen wird eine Karte erstellt, die dem Straßenabschnitt zugeordnet wird. Bei der nächsten Fahrt über die Strecke kann das LGPR die Position des Wagens anhand der aufgezeichneten Radarsignale und des aktuell gemessenen Signals bestimmen - auch wenn die Kamera- und LIDAR-Systeme des Fahrzeugs versagen und keine Bodenmarkierungen oder Umgebungsmerkmale erkannt werden.

Nur geringe Abweichung bei Geschwindigkeit von 100 km/h

Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h konnte die Position des Autos mit einer Abweichung von maximal 4 Zentimetern bestimmt werden, wie das Lincoln Laboratory in einem realen Test gezeigt hat. Das Fahrzeug fuhr während des Tests sicher auf seiner Spur auf einer mit Schnee bedeckten Straße, auf der keine Fahrbahnmarkierungen sichtbar waren. Ein weiterer erfolgreicher Test wurde nachts während eines Schneesturms durchgeführt.

Der Nachteil des Systems ist allerdings, dass vor der Positionsbestimmung eine Karte erstellt werden muss - das System funktioniert dementsprechend nicht auf unbekannten Strecken. Für seine Tests hat das Lincoln Laboratory Referenzmessungen verwendet, die tagsüber bei gutem Wetter aufgenommen wurden.

Ein positiver Nebeneffekt der LGPR-Daten könnte die Möglichkeit für Behörden sein, eventuelle Straßenschäden frühzeitig zu erkennen. Wann und ob das Bodenradar tatsächlich in autonom fahrende Autos eingebaut wird, ist noch unbekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Acer One 10 Tablet-PC für 279,00€, Asus Zenforce Handy für 279,00€, Deepcool...
  2. 799,00€ (Bestpreis!)
  3. 1.199,00€
  4. (u. a. Paperwhite 6 Zoll für 89,99€, Der neue Kindle mit integriertem Frontlicht für 59,99€)

robinx999 04. Jul 2016

Naja so spontan würde ich sagen jeder Wagen hat eine Eigene ID, Jeder Wagen lädt nachts...

timo.w.strauss 04. Jul 2016

Also ich würde ja meinen Wagen mit so einem Radar ausstatten lassen und abends kann er...

zereberus 04. Jul 2016

Deine Frage bezieht sich auf ein autonomes Auto und nicht auf einen Fahrassistenten. Auf...

Kuckii 03. Jul 2016

Außerdem ist es ziemlich schwierig bei den hohen Frequenzen von ~80Ghz+ noch eine...

x-beliebig 03. Jul 2016

ich weiß nicht, wie das in den USA ist, kann mir aber vorstellen, dass das dort gar nicht...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

    •  /