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Mehr RAM und Leistung: Apples iPad Air mit M4-Chip ist günstiger als der Vorgänger

Das neue iPad Air hat mehr RAM und Speicherbandbreite. Trotzdem bleibt der Startpreis stabil.
/ Oliver Nickel
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Das neue iPad Air ist außen unverändert. (Bild: Apple/Montage: Golem)
Das neue iPad Air ist außen unverändert. Bild: Apple/Montage: Golem

Apple hat das neue iPad Air M4 vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Das Tablet mit iPadOS wird weiterhin in Displaygrößen von 11 und 13 Zoll angeboten. Allerdings hat Apple die neuen Modelle mit dem aktuellen M4-Chip ausgestattet. Im Vergleich zum M3, dem bisherigen Chip des iPad Air, wird vor allem die Speicherbandbreite von 100 auf 120 GByte/s erhöht. Außerdem gibt es mehr fest verbauten Arbeitsspeicher. Der wird von 8 auf 12 GByte erhöht und kann von der GPU auch als Videospeicher genutzt werden.

Die beiden neuen iPads bleiben bei den Maßen unverändert. Das 11-Zoll-Modell misst 247,6 x 178.5 x 6.1 mm, das 13-Zoll-Modell 280,6 x 214,9 x 6,1 mm. Die Displays sollen jeweils den DCI-P3-Farbraum abdecken. Zudem werden sie mit einer Auflösung von 264 Pixel pro Zoll ausgestattet. Das entspricht einer Auflösung von 2.360 x 1.640 Pixel beim kleinen und 2.732 x 2.048 beim großen Modell.

Das 13-Zoll-Modell soll eine etwas bessere Helligkeit von 600 cd/m² aufweisen. Beim 11-Zoll-Modell sind es 500 cd/m². Ein 120-Hz-OLED-Panel bleibt weiterhin dem iPad Pro vorbehalten. Beide iPad-Air-Varianten sind aber immerhin mit dem Apple Pencil Pro kompatibel. Alternativ kann der etwas günstigere Apple Pencil (USB-C) genutzt werden.

Startet bei 650 Euro

Die Stifte sind nicht im Produktumfang enthalten und müssen als Zubehör extra bestellt werden. Auch ist bei beiden Modellen ein optionales 5G-Modul konfigurierbar. Der Aufpreis beträgt 170 Euro. Trotz der höheren Speicherpreise will Apple den Startpreis des iPad Air stabil halten. Das 11-Zoll-Modell kostet 650 Euro, das 13-Zoll-Modell startet bei 850 Euro. Die Preise für die M3-Versionen begannen bei 700 und 950 Euro.

Das Upgrade des Massenspeichers ist nicht günstig. Wenn wir etwa 256 statt 128 GByte SSD-Speicher haben wollen, beträgt der Aufpreis bei beiden Modellen 130 Euro. Eine weitere Verdopplung auf 512 GByte kostet 250 Euro; 1 TByte Kapazität liegen bei noch einmal 250 Euro mehr.


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