Abo
  • Services:
Anzeige
Amazon-Mitarbeiter im Streik
Amazon-Mitarbeiter im Streik (Bild: Verdi)

Amazon: Streiks am Prime Day an sechs Standorten

Amazon-Mitarbeiter im Streik
Amazon-Mitarbeiter im Streik (Bild: Verdi)

Der Prime Day läuft heute etwas anders als geplant. An mehreren Orten in Deutschland wird gestreikt. "Es herrscht Chaos", sagte eine Gewerkschaftssprecherin. Amazon hat bei allen bisherigen Streiks erklärt, dass die Arbeitsniederlegungen keine Auswirkungen hätten. Dies sei auch diesmal so.

Während der Sonderangebotsaktion Prime Day wird an sechs Amazon-Standorten in Deutschland gestreikt. Das berichtet die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf Anfrage von Golem.de. Am 11. Juli gibt es Streiks in Bad Hersfeld, Koblenz, Rheinberg, Werne, Graben und Leipzig.

Anzeige

Verdi-Sprecherin Eva Völpel sagte: "In Werne ist die Belegschaft heute früh zum ersten Mal spontan nach Arbeitsbeginn in den Streik getreten, in Rheinberg kommt es erneut zu sogenannten Rein-Raus-Streiks. Die Beschäftigten haben von 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr die Arbeit niedergelegt, sind dann wieder an die Arbeit gegangen, um dann erneut, ab 10.35 Uhr, zu streiken. Diese Streiktaktiken stören die Abläufe bei Amazon empfindlich, es herrscht Chaos."

Am Vortag sind bereits Lagerarbeiter des Amazon Standorts Bad Hersfeld aus der Schicht heraus in den Streik getreten. Die Arbeitsniederlegung begann um 7.30 Uhr und dauert bis heute an.

Was ist der Amazon Prime Day

Amazon startete ab 18.00 Uhr den Prime Day, bei dem den Kunden weltweit attraktive Angebote versprochen werden. Es wird ein hohes Bestellvolumen erwartet. In Deutschland ist die Jahresgebühr für Amazon Prime, die im Februar 2014 von 29 auf 49 Euro im Jahr erhöht worden war, ab dem 1. Februar 2017 auf 69 Euro angehoben worden. Die Flatrate Amazon Prime verspricht schnellen "kostenfreien Premiumversand". In Amazon-Prime ist zudem eine Leihbücherei für Kindle-Bücher sowie ein Streamingdienst für Filme enthalten. Hunderte Filme und Serien lassen sich damit abrufen. Viele Titel, auch ältere, sind jedoch kostenpflichtig.

Amazon hat bei allen bisherigen Streiks erklärt, dass die Arbeitsniederlegungen keine Auswirkungen hätten. Dies sei auch diesmal so, sagte ein Sprecher Golem.de. Von Chaos könne keine Rede sein.

Bei den Streiks bei Amazon geht es den Beschäftigten seit Mai 2013 um eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag. Amazon lehnt jedes Gespräch darüber mit Verdi ab.

Nachtrag vom 11. Juli 2017, 17:26 Uhr

Laut Verdi gab es heute insgesamt knapp 2.100 Streikende. Laut Amazon waren es in Bad Hersfeld rund 320 und in Graben etwa 140. Die anderen Zahlen lagen dem Konzern noch nicht vor.


eye home zur Startseite
frank_lustig 18. Jul 2017

Bei mir kam die Bestellung 2 Tage später an. Das kann aber auch an der lokalen Post...

Themenstart

colorado109 12. Jul 2017

Montag vormittag bestellt, er am Dienstag verschickt und am Mittwoch angekommen, trotz...

Themenstart

smarty79 12. Jul 2017

Eben nicht nur. Die Wertschöpfung eines Versandhändlers wird ja primär nicht in der...

Themenstart

vomi1011 12. Jul 2017

Deutschland hat ein niedriges Lohnniveau, in den letzten 10 Jahren gab es effektiv keine...

Themenstart

Oktavian 12. Jul 2017

Den Hauptumsatz erwirtschaftet Amazon inzwischen mit AWS. Welcher Tarifvertrag sollte...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn
  2. DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT, Bielefeld
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. MBDA Deutschland, Schrobenhausen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 355,81€
  2. ab 799,90€
  3. 17,99€ statt 39,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  2. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  3. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  4. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  5. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  6. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  7. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  8. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  9. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  10. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Neuer A8 vorgestellt: Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
Neuer A8 vorgestellt
Audis Staupilot steckt noch im Zulassungsstau
  1. Autonomes Fahren Continental will beim Kartendienst Here einsteigen
  2. Verbrenner Porsche denkt über Dieselausstieg nach
  3. Autonomes Fahren Audi lässt Kunden selbstfahrenden A7 testen

Anker Powercore+ 26800 PD im Test: Die Powerbank für (fast) alles
Anker Powercore+ 26800 PD im Test
Die Powerbank für (fast) alles
  1. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  2. Toshiba Teures Thunderbolt-3-Dock mit VGA-Anschluss
  3. Anker Powercore+ 26800 PD Akkupack liefert Strom per Power Delivery über USB Typ C

Matebook X im Test: Huaweis erstes Ultrabook glänzt
Matebook X im Test
Huaweis erstes Ultrabook glänzt
  1. Huawei Neue Rack- und Bladeserver für Azure Stack vorgestellt
  2. Matebook X Huaweis erstes Notebook im Handel erhältlich
  3. Y6 (2017) und Y7 Huawei bringt zwei neue Einsteiger-Smartphones ab 180 Euro

  1. Re: Peinlich

    Johnny Cache | 10:38

  2. Re: "mehr Rätsel als in bisherigen Teilen"

    Cohaagen | 10:36

  3. Dummes Argument von Unitymidia.

    format | 10:35

  4. Re: Autonomes Fahren macht dumm

    ibecf | 10:29

  5. Re: Solange Porsche Autos teurer sind als...

    Sebbi | 10:25


  1. 09:02

  2. 16:55

  3. 16:33

  4. 16:10

  5. 15:56

  6. 15:21

  7. 14:10

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel