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Mehr Lohn: Erstmals drei Tage Streik bei Amazon

Erstmals in diesem Jahr sind die Arbeiter bei Amazon drei Tage hintereinander im Streik. Statt "verspäteter Lieferungen und kostenträchtiger Auslagerungen" raten die Aktiven zu einem Tarifvertrag, der ihnen mehr Lohn bringt.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Arbeiter im Streiklokal
Amazon-Arbeiter im Streiklokal (Bild: Tim Schmidt/Verdi)

Der seit dem 25. November anhaltende Streik bei Amazon in Rheinberg und Werne wird am dritten Tag fortgesetzt. Das gab die Gewerkschaft Verdi am 28. November 2016 bekannt. "Nach der ermutigenden Streikbeteiligung am Black Friday und am Samstag streiken wir erstmals in diesem Jahr drei Tage hintereinander. Unverhoffte Arbeitsniederlegungen sorgen für verspätete Lieferungen und kostenträchtige Auslagerungen. Ein Tarifvertrag für die Beschäftigten wäre auf Dauer günstiger als ständige Ausfälle durch Streiks", sagte die Verdi-Fachbereichsleiterin für den Handel in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer.

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Die Lagerarbeiter und ihre Gewerkschaft wollen mit den Arbeitsniederlegungen Verhandlungen über den Einzelhandels-Tarifvertrag NRW durchsetzen. Amazon lehnt eine tarifliche Bindung für die Beschäftigten ab. Nach jahrelangen Streiks habe der Konzern "einzelne Zugeständnisse gemacht, Verhandlungen aber weiter abgelehnt". Zimmer kündigte für die Vorweihnachtszeit weitere Streikaktivitäten bei Amazon an.

Amazon-Sprecherin bestreitet Reaktion auf jahrelange Streikbewegung

Amazon behauptet dagegen, dass die Anpassung der Löhne nicht aufgrund des Streiks erfolgt sei. Unternehmenssprecherin Anette Nachbar betonte in einer E-Mail an Golem.de: "Wir führen jährlich an allen Standorten weltweit Lohnüberprüfungsprozesse durch."

Bei den Streiks bei Amazon geht es den Beschäftigten um eine etwas höhere Bezahlung, Urlaubsgeld und tarifliches Weihnachtsgeld durch einen Tarifvertrag. Nach Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel etwa in Sachsen bekämen die Amazon-Mitarbeiter 30 Arbeitstage Urlaub und ein Urlaubsgeld von 1.075 Euro. Weihnachtsgeld in Höhe von 1.013 Euro, eine 38-Stunden-Woche und sechs Wochen Urlaub seien in der Branche üblich. Amazon zahlt kein Urlaubsgeld und gewährt seit dem Jahr 2016 nur noch 28 Arbeitstage Urlaub.

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Turd 30. Nov 2016

Stimmt. Schnupper mal ein wenig an deinen Paketen rum. Wenn sie nach Kurkuma und Bratöl...

Anonymer Nutzer 29. Nov 2016

Blödsinn.

Anonymer Nutzer 28. Nov 2016

Im Jahr? Oh man und da regen sich die Leute über ne Preiserhöhung auf? Als ich die...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2016

Schön blöd von Dir. Sobald etwas nicht pünktlich kommt, bekommt man nen Monat kostenlos...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2016

Erst den Vertrag nicht lesen und dann streiken? 6 Wochen Urlaub und dann noch 38 Stunden...


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