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Mehr Kontrolle mit iOS 27: Apple erweitert Kindersicherung

Mit iOS 27 und den anderen neuen Betriebssystemen von Apple erhalten Eltern neue Werkzeuge, um die Gerätenutzung ihrer Kinder zu steuern.
/ Andreas Donath
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Apple weitet Kindersicherungen aus. (Bild: Apple)
Apple weitet Kindersicherungen aus. Bild: Apple

Apple hat eine Reihe neuer Kindersicherungsfunktionen angekündigt, die im Herbst 2026 zusammen mit iOS 27, iPadOS 27 und MacOS 27 erscheinen sollen. Die neuen Werkzeuge sollen Eltern direkte Kontrolle darüber geben, wie, wann und mit wem ihre Kinder Apple-Geräte nutzen.

Im Mittelpunkt stehen eine überarbeitete Bildschirmzeit-Oberfläche, eine neue Funktion namens Ask to Browse für Safari sowie ein vereinfachter Einrichtungsprozess für Kinderkonten. Zusammen sollen diese Änderungen den Aufwand reduzieren, den Eltern bisher betreiben mussten, um Inhalte einzuschränken oder Nutzungszeiten auf mehreren Geräten festzulegen.

Zentral ist das Kinderkonto-System. Wird ein solches Konto angelegt, aktiviert es systemweite Schutzmaßnahmen, die am Alter des Kindes ausgerichtet sind. Dazu gehören Sperren für Websites mit expliziten Inhalten sowie altersbasierte Einschränkungen im App Store. Apple zufolge wird die Einrichtung automatisch vorgeschlagen, sobald ein neues Gerät für ein Kind konfiguriert wird.

Ask to Browse und überarbeitete Bildschirmzeit

Zu den auffälligsten Neuerungen zählt Ask to Browse: Kinder müssen vor dem Besuch einer neuen Website in Safari erst die Genehmigung der Eltern einholen, wenn dies aktiviert ist. Die Funktion soll auf iPhone, iPad und Mac verfügbar sein und ähnelt dem bestehenden Kaufanfrage-Prinzip im App Store.

Das überarbeitete Bildschirmzeit-Dashboard soll Eltern eine übersichtlichere Zusammenfassung der durchschnittlichen Gerätenutzung und der meistgeöffneten Apps ihres Kindes bieten. Von dort aus lassen sich Einschränkungen mit einem einzigen Tippen anpassen, etwa um den App-Zugang während des Essens oder anderer Aktivitäten vorübergehend zu sperren.

Die Zeitlimits werden ebenfalls überarbeitet. Eltern erhalten Vorschläge für Nutzungszeiten, die sie nach eigenem Ermessen anpassen können. Tägliche Pläne lassen sich so konfigurieren, dass bestimmte App-Kategorien während der Schulzeit oder anderen festgelegten Zeiträumen gesperrt sind.

Kommunikation, Kontakte und Kooperation mit Medizinern

Auf der Kommunikationsseite können Eltern festlegen, welche Kontakte ihre Kinder über Nachrichten, Facetime und Telefon erreichen dürfen. Eine neue Option verpflichtet Kinder zudem, vor dem Hinzufügen eines neuen Kontakts die Genehmigung der Eltern einzuholen. Die Funktion Kommunikationssicherheit, die bereits für Nutzer unter 18 Jahren aktiv ist, wird außerdem auf das Erkennen grafischer oder gewalthaltiger Inhalte in geteilten Bildern und Videos ausgeweitet.

Apple arbeitet parallel mit der American Academy of Pediatrics zusammen, um deren Familienmedienplan als Referenzleitfaden für Eltern mit Apple-Produkten zu adaptieren. Eine eigene Website soll Informationen zu neuen und bestehenden Werkzeugen bündeln.

Entwickler, die Apps für jüngere Zielgruppen erstellen, erhalten Zugang zu aktualisierten Programmierschnittstellen, darunter die Declared Age Range API. Diese ermöglicht es Apps, Inhalte an die Altersgruppe eines Kindes anzupassen, ohne dass Geburtsdaten direkt übermittelt werden müssen.


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