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Mehr Browser-Komfort geplant: Firefox bekommt Tab-Gruppen, vertikale Tabs und mehr

Mozilla will mit Firefox zur Konkurrenz aufschließen. Der Browser erhält viele Funktionen, für die bisher Erweiterungen nötig sind.
/ Ingo Pakalski
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Mozilla plant viele neue Funktionen für Firefox. (Bild: Leon Neal/AFP via Getty Images)
Mozilla plant viele neue Funktionen für Firefox. Bild: Leon Neal/AFP via Getty Images

Mozilla hat bei Firefox viel vor. Der Browser soll viele Funktionen rund um die Bedienung erhalten, um mit den Möglichkeiten der Konkurrenz mithalten zu können. Derzeit fehlen Firefox viele Komfortfunktionen, die etliche andere Browser seit Jahren bieten. Diese lassen sich zum Teil mithilfe von Erweiterungen nachrüsten. Künftig werden diese Erweiterungen nicht mehr benötigt, allerdings dauert es noch. Alle neuen Funktionen sollen erst nächstes Jahr in Firefox integriert(öffnet im neuen Fenster) werden.

Für eine bessere Übersicht wird Firefox Tabs gruppieren können. Mit solchen Tab-Gruppen können die Tabs wie in einem Ordner abgelegt und damit sortiert werden. Das soll bei vielen geöffneten Tabs die Übersichtlichkeit verbessern. So können etwa Tabs zu einer Reiseplanung in einer anderen Gruppe gesammelt werden als Tabs mit Nachrichtenseiten.

Ebenfalls für einen besseren Überblick sind vertikale Tabs geplant. Vor allem bei vielen parallel geöffneten Tabs fehlt in einer horizontalen Tableiste irgendwann der Platz, um noch aussagekräftige Tab-Bezeichnungen anzeigen zu können. Bei einer vertikalen Anordnung ist mehr Platz für den Text der Tab-Bezeichnung vorhanden. Außerdem lassen sich mehrere Tabs bequem durchblättern. Vor allem beim Einsatz mehrerer Monitore oder besonders breiter Bildschirme können vertikale Tabs helfen.

Firefox bekommt neue Profilverwaltung

Die geplante neue Profilverwaltung kann ebenfalls dafür sorgen, die Übersichtlichkeit im Browser zu verbessern. So könnten Profile für den beruflichen, schulischen oder privaten Einsatz angelegt und bequem aufgerufen werden. In jedem Profil werden jeweils eigene Browserdaten genutzt, so dass der Umgang mit unterschiedlichen Konten bei einem Anbieter vereinfacht wird.

Bisher gibt es bei Mozilla wohl keinen Plan, die aus Vivaldi bekannten Arbeitsbereiche direkt in Firefox zu integrieren (g+) . Mit denen ist ein unkomplizierter Wechsel zwischen verschiedenen Browserbereichen möglich. Dabei greifen alle Arbeitsbereiche auf die Browserdaten eines Profils zurück.

Zudem soll sich das Aussehen von Firefox künftig besser als bisher anpassen lassen, indem änderbare Tab-Hintergründe geplant sind. Mozilla will zudem die Struktur der Menüs überarbeiten und so für eine bessere Übersicht der verfügbaren Funktionen sorgen. Zudem sind überarbeitete Datenschutzeinstellungen geplant.

Das Mozilla-Team will weiter daran arbeiten, Firefox zu beschleunigen, damit Webseiten schneller laden. Auch der Programmstart soll weiter optimiert werden.


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