Megaupload: Polizei gibt Kim Dotcoms Rechner zurück

Das höchste Gericht Neuseelands hat die Freigabe der IT-Ausstattung von Kim Dotcom angeordnet. Auch das FBI muss illegale geklonte Festplatten zurückgeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach.
Kim Dotcom stellt beim Start von Mega seine Verhaftung nach. (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Ein Gericht in Neuseeland hat angeordnet, dass Kim Dotcom seine beschlagnahmte IT-Ausrüstung zurückbekommt. Das berichtet das neuseeländische Nachrichtenportal Stuff.co.nz, das zum Medienkonzern Fairfax Media gehört. Die Polizei muss Hardware und Daten, die für die Untersuchung von Megaupload nicht relevant sind, auf eigene Kosten zurückerstatten.

Stellenmarkt
  1. Junior SAP-Projektmanager (m/w/d)
    IDS Imaging Development Systems GmbH, Obersulm
  2. (Junior) Android Developer (m/w/d) InsurTech
    CHECK24, Hamburg
Detailsuche

Geklonte Festplatten, die bereits in die USA gesandt wurden, müssen zurückgegeben werden, wenn sie persönliches Material erhalten. Alle Kopien der Daten müssen gelöscht werden, so das Gericht.

Geräte, die für die laufende Untersuchung wichtig sind, würden geklont und ebenfalls an Dotcom zurückgegeben.

Das Urteil wurde von der Vorsitzenden des High Court of Justice, Helen Winkelmann, am 31. Mai 2013 gesprochen. Sie erklärte, dass die Beschlagnahmung der IT-Ausstattung ohne vorherige Prüfung illegal gewesen sei. Zudem habe die Polizei kein Recht gehabt, das für den Fall Megaupload nicht relevante Material zu behalten. Dem Urteilsspruch war eine Anhörung über drei Tage vorausgegangen.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    11.-13.10.2022, Virtuell
  2. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Dotcoms Villa war im Januar 2012 durch das Einsatzkommando Special Tactics Group und die Polizei durchsucht worden. Er und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, die USA fordern seine Auslieferung. An der Aktion war auch das FBI beteiligt. Der Sharehoster Megaupload wurde wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei. Dem 39-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche in den USA.

Ohne Zustimmung und Wissen der neuseeländischen Polizei hatte das FBI Daten von sieben Festplatten Dotcoms kopiert und in die USA gesandt. FBI-Analysten waren am 20. März 2012 in Neuseeland, um in Manukau, einem Vorort von Auckland, die Festplatten zu klonen. Die Images wurden auf Datenträgern sofort per Fedex in die USA geschickt. Auch dies sei ungesetzlich gewesen, urteilte Winkelmann bereits am 28. Juni 2012.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Wakarimasen 05. Jun 2013

Alle drei haben ihre Vorteile China hat eine gesamt Bevölkerung von 2 Milliarden...

Aerouge 04. Jun 2013

muahahaha .... Gerichtigkeit wäre es wenn die USA Megaupload wieder online gehen lassen...

__destruct() 01. Jun 2013

Wie wollen sie das denn groß anstellen, wenn seine Daten verschlüsselt sind? Er muss...

Garius 01. Jun 2013

Hat halt sein für und wider. Klar möchte ich mich auf die Erfahrung des Polizisten ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Hybridmagnet: Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld
    Hybridmagnet
    Chinesische Forscher erzeugen Rekord-Magnetfeld

    Mit einem Hybridmagneten hat ein Team in China einen Rekord aus den USA für das stärkste stabile Magnetfeld überboten.

  2. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /