Abo
  • Services:

Megaupload: Kim Dotcom kann in die USA abgeschoben werden

Der neuseeländische High Court hat erneut gegen Kim Dotcom entschieden. Falls seine Anwälte vor einem Berufungsgericht nicht gewinnen können, wird er in die USA abgeschoben. Aber nicht wegen Urheberrechtsverletzung durch Megaupload.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom beim Gericht
Kim Dotcom beim Gericht (Bild: Dave Rowland/Getty Images News)

Kim Dotcom und drei weitere ehemalige Megaupload-Betreiber können in die USA abgeschoben werden. Das hat der neuseeländische High Court am 20. Februar 2017 laut einem Medienbericht entschieden. Richter Murray Gilbert in Auckland urteilte, dass Dotcom nach neuseeländischem Recht nicht wegen Urheberrechtsverletzung ausgeliefert werden könne, aber wegen Betrugs. Zudem sollen Mathias O., Bram van der K. und Finn B. abgeschoben werden.

Stellenmarkt
  1. FLOCERT GmbH, Bonn
  2. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

Damit wurde ein Urteil vom Dezember 2015 weitgehend bestätigt. Die Urheberrechtsverletzungen bei dem Sharehoster Megaupload könnten jedoch laut neuseeländischem Recht nicht verfolgt werden. Sein Anwalt Ron Mansfield will Berufung beim Court of Appeal einlegen.

Hohe Haftstrafe bei Auslieferung

Das US-Justizministerium versucht seit dem Jahr 2012, die Auslieferung der vier zu erreichen. Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcoms Villa wurde bei einer laut Dotcom brutalen Polizeiaktion durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt. Dem 43-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche. Die US-Regierung wirft Dotcom unter anderem Geldwäsche, Erpressung und Betrug mittels elektronischen Kommunikationsmitteln vor.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. im US-Bundesstaat Virginia die ehemaligen Betreiber von Megaupload auf Schadensersatz. Megaupload habe durch den Verkauf von Premium-Zugängen 150 Millionen US-Dollar und 25 Millionen US-Dollar durch Onlinewerbung verdient, so die Branchenorganisation MPAA (Motion Picture Association of America).



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€
  2. 62,90€
  3. 45,99€

Hu5eL 21. Feb 2017

? wieso sollte man dazu polizist sein?

ElMario 20. Feb 2017

Süß

ElMario 20. Feb 2017

Ist ja nicht so das er ein Unschuldengel ist, meine Güte. Aber das sind die anderen...

AllDayPiano 20. Feb 2017

Cool. Dejure.org gilt auch für Neuseeland :)

Potrimpo 20. Feb 2017

Wenn mein vordringliches Geschäftsansinnen Anstiftung zu Betrug ist, ist das strafbar...


Folgen Sie uns
       


LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das 5G-fähige Smartphone V50 Thinq gezeigt. Passend dazu gibt es eine spezielle Hülle, die sich Dual Screen nennt. Darun befindet sich ein zweites Display, das sich parallel zum normalen Smartphone-Display nutzen lässt.

LG V50 mit Dualscreen - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /