Abo
  • Services:

Megaupload: EFF will Nutzerdaten notfalls mit einer Klage schützen

Die Daten aller Megaupload-Nutzer sind gefährdet. Die Electronic Frontier Foundation hat die Serverbesitzer aber dazu gebracht, erst einmal keine Daten zu löschen. Fraglich ist allerdings, wie lange die Server intakt bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Nutzer von Megaupload sehen statt ihrer Daten nur eine FBI-Warnung.
Nutzer von Megaupload sehen statt ihrer Daten nur eine FBI-Warnung. (Bild: Megaupload.com)

Die Löschung von legalen persönlichen und geschäftlichen Megaupload-Daten solle verhindert werden, gibt die Electronic Frontier Foundation auf ihrer Webseite bekannt. Sie sieht keinen Grund dafür, dass die Daten unschuldiger Nutzer wegen des Verfahrens gegen Megaupload-Betreiber einfach verloren gehen sollten. Die Gefahr besteht jedoch, da die Ermittlungsbehörden mit der Durchsuchung der Server fertig sind und diese wieder den Hostern überlassen.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. comemso GmbH, Ostfildern

Erste Erfolge hat die EFF bereits erzielt, sie konnte die Serverbesitzer überzeugen, erst einmal Ruhe zu bewahren. Carpathia Hosting gab beispielsweise schon bekannt, dass es keine Pläne gebe, die Megaupload-Server für andere Zwecke zu nutzen. Es ist also kein unmittelbarer Datenverlust zu befürchten. Auch Cogent, ebenfalls Besitzer einiger Megaupload-Server, hat mittlerweile zugestimmt, vorerst keine Daten zu löschen.

Die US-Regierung sah hingegen keinen Sinn darin, die Daten zu behalten und gab nach der Durchsuchung der Server die Freigabe für die Löschung bei Bedarf bereits für den 2. Februar 2012, wie die EFF mitteilte.

In einem Brief bittet die EFF alle Beteiligten um Mitarbeit, damit die Daten auf den Servern gerettet und den rechtmäßigen Eigentümern übergeben werden können. Die EFF verlangt deswegen eine sogenannte Litigation Hold. Die Daten des Falles sollen also aufbewahrt werden. Die EFF rechtfertigt das damit, dass den Besitzern der Daten keine Vorwarnung gegeben wurde, sie die legalen Besitzer der Daten sind und es außerdem eine einfache Frage der Fairness sei. Die EFF gibt sich hilfsbereit und ist darauf vorbereitet, bei der Entwicklung eines Verfahrens der Herausgabe der Daten zu helfen. Betroffen sind laut EFF immerhin mehrere Millionen Anwender, die nichts Falsches getan haben. Gleichzeitig macht die EFF aber auch aufmerksam darauf, dass sie auch auf eine Klage vorbereitet ist. Wenn es notwendig sein sollte, wird die EFF in den Fall direkt eingreifen, um die Daten ihres Mandanten und auch die Daten anderer zu schützen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  2. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)
  3. (nur für Prime-Mitglieder)
  4. für 185€ (Bestpreis!)

bugmenot 06. Feb 2012

es gibt auch menschen, die benutzen dropbox ohne diesen komischen lokalen ordner...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /