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Megaupload: Dotcoms Auslieferungsverhandlung wieder verschoben

Ohne Angaben von Gründen wird die Anhörung für die Auslieferung von Kim Schmitz alias Dotcom in die USA wieder verschoben. Dort drohen ihm maximal 20 Jahre Haft.
/ Achim Sawall
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Dotcoms Wagen bei einem Gerichtstermin im September 2012 (Bild: Mark Coote/Reuters)
Dotcoms Wagen bei einem Gerichtstermin im September 2012 Bild: Mark Coote/Reuters

Die Anhörung für die Auslieferung von Kim Dotcom in die USA verzögert sich weiter. Das berichtet die Nachrichtenagentur Australian Associated Press(öffnet im neuen Fenster) (AAP) unter Berufung auf Anne Toohey, Anwältin des Polizeikommissariats. Toohey erklärte, es sei "sehr wahrscheinlich" , dass die Anhörung erst im Juli 2013 stattfinden werde.

Das wäre bereits die zweite Verschiebung. Zuerst war die Anhörung für August 2012 angesetzt. Als neuer Termin wurde dann März 2013 bekanntgegeben.

Bei der Durchsuchung der Dotcom-Villa im Januar 2012 durch Einsatzkommandos und die Polizei wurden Dotcom und vier Manager des Sharehosters Megaupload verhaftet. Die USA, die mit dem FBI an der Aktion beteiligt waren, fordert die Auslieferung. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche in den USA.

In dieser Woche hatte sich Neuseelands Premierminister John Key mit US-Präsident Barack Obama über Dotcom unterhalten . Über den Inhalt des vertraulichen Gesprächs machte Key keine Angaben.

Riesensummen für Kindermädchen, Küche und Butler

Dotcom und seine Frau Mona waren am 21. November 2012 vor dem High Court von Auckland, um mehr Geld aus ihrem eingefrorenen Vermögen zu fordern, um die Hausangestellten zu bezahlen. Mona Dotcom benötige 20.300 Neuseeland-Dollar (16.530 US-Dollar), um Kindermädchen, Köche und Butler zu bezahlen. Bei den Angaben von AAP könnte es sich aber auch um US-Dollar handeln.

Toohey nannte die Forderungen der Dotcoms, die unter anderem fünf Kindermädchen beschäftigen, "unvernünftig" und "extravagant" . Das Ehepaar könne von der riesigen Dotcom-Mansion auch in ein preiswerteres Haus ziehen. Richterin Justice Judith Potter forderte weiteres Material von den Anwälten an und vertagte die Anhörung.


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