Abo
  • Services:

Megaboom und Boom 2: Logitech entfernt Funktionen bei Ultimate-Ears-Lautsprechern

Besitzer eines Boom 2 oder Megaboom zeigen sich in Kommentaren verärgert. Der Grund liegt darin, dass Logitech aus den Ultimate-Ears-Lautsprechern Funktionen entfernt hat. Amazons Alexa ist weg, aber auch die Weckerfunktionen sowie die Ferneinschaltung wurden entfernt.

Artikel veröffentlicht am ,
Kunden sind verärgert, wenn Funktionen aus gekauften Produkten entfernt werden.
Kunden sind verärgert, wenn Funktionen aus gekauften Produkten entfernt werden. (Bild: Rachel Murray/Getty Images for Island Records)

Mit Ein-Sterne-Bewertungen zeigen Kunden ihren Ärger darüber, dass Logitech etliche Funktionen bei den Ultimate-Ears-Lautsprechern Megaboom und Boom 2 entfernt hat. Die Entfernung der Funktionen wird über ein App-Update erreicht - wer die Aktualisierung nicht mitmacht, kann die bisherigen Funktionen weiterhin verwenden. In den Release Notes zum Update der UE-Boom-App ist davon die Rede, dass zwei Funktionen entfernt wurden: die Alexa-Funktion sowie die Möglichkeit, sich mit dem Lautsprecher wecken zu lassen. Nutzer berichten aber von weiteren Funktionen, die entfernt wurden. Außerdem werden Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der App beklagt.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Bremen, Aurich, Kiel
  2. Hays AG, Offenbach

Im August 2017 hatte Logitech die Alexa-Fähigkeit für die Bluetooth-Lautsprecher Megaboom und Boom 2 mit einem Update nachgereicht - etwas mehr als ein Jahr später wurde die Alexa-Funktion wieder gestrichen. Die meisten der betroffenen Kunden zeigen sich darüber gar nicht mal so verärgert, die Alexa-Funktion wurde demnach nicht von so vielen Nutzern verwendet. Ganz anders sieht es aber bei der Weckerfunktion aus, die offenbar viele sehr zu schätzen wissen und nun vermissen.

Engadget hat eine Stellungnahme von Logitech erhalten. Demnach wolle sich der Hersteller darauf konzentrieren, die Kernfunktionen zu verbessern, daher wurde die Alexa-Integration entfernt. Für eine vernünftige Alexa-Nutzung empfiehlt der Hersteller die Anschaffung eines Blast- oder Megablast-Lautsprechers von Logitech. Auch Android Police hat eine Stellungnahme erhalten, aber erneut geht Logitech nicht auf den Wegfall der Weckerfunktion ein. Der Hersteller behauptet, dass sich die Funktion zum Ein- und Ausschalten aus der Ferne und der Equalizer verbessert hätten.

Kunden beklagen weitere Probleme

Ein Blick in die sich häufenden Ein-Sterne-Rezensionen etwa im Play Store zeigen genau das Gegenteil: Die Kunden beklagen, dass es nicht mehr möglich sei, den Lautsprecher über die Smartphone-App ein- oder ausschalten zu können. Viele Anwender haben die Funktion nach eigener Aussage sehr intensiv genutzt und sind entsprechend verärgert darüber, dass diese Möglichkeit entfallen ist.

Zudem soll die Lautstärkeregelung innerhalb der App schwerer erreichbar sein. Nutzer bemängeln, dass die Regelung der Lautstärke nicht mehr vom Hauptbildschirm aus, sondern nur noch über den Aufruf eines Menüs möglich ist. Das bisherige bequeme Regeln der Lautstärke aus der Ferne sei damit nicht mehr möglich. Auch der Equalizer soll nun umständlicher erreichbar sein.

Darüber hinaus kritisieren Betroffene, dass es bei der Kopplung von zwei Lautsprechern Probleme gebe. Entweder sei gar kein Verbindungsaufbau mehr möglich oder die Verbindung sei so instabil, dass keine vernünftige Musikwiedergabe mehr möglich sei. Die Kommentare von Logitech lassen nicht erwarten, dass die offiziell gestrichenen Funktionen wieder implementiert werden. Bleibt nur die vage Hoffnung, dass die anderen Funktionen wieder einwandfrei implementiert werden. Ob das genügt, die verärgerten Kunden zu besänftigen, ist aber mehr als fraglich.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 259,00€
  2. (u. a. One 219,99€)
  3. 699€ (PCGH-Preisvergleich ab 755€)

Truster 04. Sep 2018

Siri & Google Now != Alexa. somit irrelevant und der Fall Glasklar.

nixidee 04. Sep 2018

Du verbindest aber viele Boxen in wenigen Sekunden. Meist verbinde ich eine Bluetoothbox...

Jorgo34 03. Sep 2018

Wohl wahr, das bringen die sogar bei den Nachfolgermodellen die dann abgespeckt zu...

plutoniumsulfat 03. Sep 2018

Die Programme wurden doch trotzdem nachgebessert. Man kann auch sowas wie gog nehmen. Und...

ptepic 03. Sep 2018

Das ist das Problem mit diesem überteuerten Smartmist. Ich habe andere Boxen, aber die...


Folgen Sie uns
       


Nerf Laser Ops Pro - Test

Hasbros neue Laser-Ops-Pro-Blaster verschießen Licht anstelle von Darts. Das tut weniger weh und macht trotzdem Spaß.

Nerf Laser Ops Pro - Test Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /