Mega: Kim Dotcom will neues Megaupload verschlüsseln

Kim Dotcom spricht auf Twitter über sein neues Projekt Mega. Es soll verschlüsselte Datentransfers, Videodienste, VoIP, E-Mail und Fax bieten. Alles kostenlos.

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Das gemietete Anwesen von Schmitz
Das gemietete Anwesen von Schmitz (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Schmitz alias Dotcom kündigt an, dass sein neuer Sharehoster, der als Nachfolger von Megaupload einfach Mega heißen soll, vollverschlüsselt sein wird. Dotcom twitterte: "Das neue Mega bringt Verschlüsselung für die Massen. Ohne Installation, ohne Mühe, Schutz der Privatsphäre mit einem Klick für jeden eurer Datentransfers."

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Dotcom hatte schon am 13. August 2012 bei Twitter über neue Projekte gesprochen: "Ich weiß, worauf ihr alle wartet. Es kommt. Dieses Jahr. Versprochen. Größer. Besser. Schneller. Hundertprozentig sicher und nicht aufzuhalten."

Ende August 2012 erklärte er wieder bei Twitter, dass es auch Videodienste, VoIP, E-Mail und Fax geben soll. Entwicklern würde eine Programmierschnittstelle bereitgestellt. Das neue Mega werde seine verschlüsselten Dienste kostenlos für alle anbieten.

"Wir errichten ein massives globales Netzwerk. Alle Hoster außerhalb der USA können sich mit ihren Servern und Bandbreite anschließen. Macht Euch bereit", so Dotcom.

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Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 bei einem Großeinsatz verhaftet und warten auf ein Auslieferungsverfahren. Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcom ist auf Kaution frei, sein Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.

Verschlüsselung für normale Menschen

Auch der Schöpfer der Verschlüsselungssoftware PGP, Phil Zimmermann, will mit seinem neuen Unternehmen Silent Circle ein neues Produkt für abhörsichere Kommunikation anbieten. Die Nutzung der Software soll 20 US-Dollar im Monat kosten. Die Software bietet verschlüsselte Telefonie, VoIP, Videokonferenzen, Instant Messaging, E-Mail und eventuell auch SMS an. Die Vollversion will das Team Ende September 2012 auf dem Markt haben. Das verwendete Protokoll ZRTP nutzt zum Schlüsseltausch das Diffie-Hellman-Verfahren.

PGP, das inzwischen Symantec gehört, habe sich "so stark weg vom Einzelnutzer, hin zur Anwendung in großen Konzernen entwickelt, dass es von normalen Menschen kaum noch zu benutzen ist. Das finde ich traurig. Ich habe mich ursprünglich an einzelne Nutzer gerichtet, nun kehre ich zu ihnen zurück", sagte Zimmermann.

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dfm 10. Sep 2012

Genau deiner Meinung. Kim Schmitz nichts illegales gemacht. Genau so wirds sein. ;) Ich...

Leedur 10. Sep 2012

Solang der Allgorithmus fehlerfrei Umgesetzt wurde. Solang Dein Betriebsystem...

Anonymer Nutzer 09. Sep 2012

köstlich :)

Atalanttore 08. Sep 2012

Ist an dem Gerücht, Kim Schmitz würde neuerdings auch den KRYPTOCHEF Detlef Granzow...



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