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Mega-Fab: Intel-Chef Pat Gelsinger besucht Magdeburg

Auf Einladung von Ministerpräsident Haseloff besichtigte der Intel-Chef den geplanten Standort der Halbleiterfertigung in Eulenberg.
/ Daniel Ziegener
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Pat Gelsinger war in Sachsen-Anhalt. (Bild: Intel)
Pat Gelsinger war in Sachsen-Anhalt. Bild: Intel

Intel-Chef Pat Gelsinger war am Wochenende in Magdeburg(öffnet im neuen Fenster). Auf Einladung des sachsen-anhaltischen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff besichtigte Gelsinger am Samstag den geplanten Standort für Intels Mega-Fab im Gewerbegebiet Eulenberg. Haseloff kündigte die Gründung einer Arbeitsgruppe namens Intel Project im Bundeskanzleramt an, an der er beteiligt sei.

Nach dem Besuch fanden Gespräche zwischen Gelsinger, Haseloff, dem Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt Sven Schulze und der Magdeburger Oberbürgermeisterin Simone Borris statt. Gelsinger erklärte laut Deutscher Presse-Agentur, er freue sich über die Pläne für die hochmoderne Fertigung in Deutschland.

Auch Haselhoff betonte erneut die Wichtigkeit des Projekts und sagte, dass die Ansiedlung "ein großer Gewinn für die Region und das ganze Land" sei."Ich freue mich, dass sich Pat Gelsinger nun auch persönlich von den hervorragenden Standortbedingungen in Magdeburg überzeugen konnte", sagte Haselhoff.

Streit um Finanzierung

Der Bau des Produktionsstandortes soll bereits 2023 beginnen. Ab 2027 sollen in der Mega-Fab Halbleiter für den eigenen Bedarf von Intel hergestellt werden. Intel will dafür 17 Milliarden Euro investieren.

Der Bund hat für das Projekt insgesamt finanzielle Unterstützung in Höhe von 6,8 Milliarden Euro eingeplant. Haselhoff hatte zuletzt gefordert, die Fördergelder früher freizugeben, damit noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden könne, vor allem um die Versorgung des neuen Technologieparks mit Strom und Wasser voranzutreiben. Ein Sprecher des Bundesewirtschaftsministeriums lehnte das ab. Ein "vorzeitiger Maßnahmebeginn auf Risiko des Unternehmens Intel" komme gegenwärtig nicht in Betracht.


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