MEG Ai1300P PCIE5: MSI hat das erste ATX-3.0-Netzteil

Für doppelte Lastspitzen und mit 12VHPWR-Anschlüssen: Das MEG Ai1300P PCIE5 von MSI ist für AMDs RDNA3 sowie Nvidias Ada ausgelegt.

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Das MEG Ai1300P PCIE5 ist das erste ATX-3.0-Netzteil.
Das MEG Ai1300P PCIE5 ist das erste ATX-3.0-Netzteil. (Bild: MSI)

MSI hat das MEG Ai1300P PCIE5 vorgestellt und bewirbt es als das erste Netzteil gemäß dem neuen ATX-3.0-Standard. Folgerichtig ist es für hohe kurzfristige Lasten vorbereitet, egal ob diese von der Grafikkarte oder vom Prozessor verursacht werden. MSI bewirbt das MEG Ai1300P PCIE5 folgerichtig mit entsprechenden Messungen von bis zu 200 Prozent, also 2.600 Watt.

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Neu ist etwa der 12VHPWR-Anschluss, kurz für 12 Volt High Power, als Teil der CEM5-Spezifikation (Card Electromechanical Gen5) der PCI SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group). Er ist für kommende Grafikkarten gedacht - auch die Geforce RTX 3090 Ti (Test) nutzt ihn bereits. Der 12VHPWR ist für 150 bis 600 Watt ausgelegt, möglich wird diese Abstufung durch Sense-Pins.

So gibt es wie schon bei Nvidias proprietären Mini-12-Pin (MicroFit) für die Geforce RTX 3000 als Founder's Edition sechs 12-Volt-/Masse-Leitungen, dazu vier weitere Kontakte. Über diese handelt die Grafikkarte mit dem Netzteil aus, wie viel Energie benötigt wird. Beim Bootvorgang ist beispielsweise die 600-Watt-Konfiguration auf 375 Watt limitiert, erst der vom Betriebssystem zu ladende GPU-Treiber schaltet die volle Leistung frei. Der 12VHPWR selbst ist für bis zu 662,4 Watt (9,2 A bei 12V auf sechs Leitungen) spezifiziert.

Lastspitzen bis 200 Prozent spezifiziert

Für die CEM5-Spezifikation gibt es überdies eine Einschränkung, welche festlegt, dass Grafikkarten für 100 µs ihre Leistungsaufnahme um das Dreifache überschreiten dürfen - gemittelt über eine Sekunde muss sie jedoch eingehalten werden. Ein ATX-3.0-Netzteil darf ebenfalls über sein Limit hinaus agieren, erlaubt sind bis zu 80 Prozent mehr für 1 ms und gar bis zum Doppelten für 100 µs, sofern es sich wie beim MEG Ai1300P PCIE5 um ein Modell mit 12VHPWR-Anschlüssen handelt.

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Damit diese Lastspitzen abgefangen werden können, wurde bei ATX 3.0 die Toleranz für die 12-Volt-Schiene aufgeweicht: Bisher durfte sie um bis zu fünf Prozent abfallen, nun sind es sieben Prozent. Die minimale Spannung liegt ergo bei 11,2 statt 11,4 Volt und Intel rät als Maßnahme lapidar dazu, die Nennspannung auf 12,1 oder 12,2 Volt anzuheben.

Wann das 80-Plus-Titanium-zertifizierte MEG Ai1300P PCIE5 verfügbar sein soll und was es kosten wird, teilte MSI nicht mit. Auch liegen keine Informationen vor, auf welcher OEM-Plattform das Netzteil basiert und wie beispielsweise die Kühlung gestaltet ist. Die Verfügbarkeit dürfte in den nächsten Wochen gegeben sein, da für Q4/2022 sowohl AMDs Radeon RX 7000 (Navi 3X alias RDNA3) und Nvidias Geforce RTX 4000 (Ada) erwartet werden.

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