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Meet.google.com ist bisher noch sehr einfach aufgebaut.
Meet.google.com ist bisher noch sehr einfach aufgebaut. (Bild: Google)

Meet: Google arbeitet an Hangouts-Alternative

Meet.google.com ist bisher noch sehr einfach aufgebaut.
Meet.google.com ist bisher noch sehr einfach aufgebaut. (Bild: Google)

Eine Webseite mit zwei Eingabefeldern und einer Kalenderübersicht sind die ersten Vorboten von Googles Konferenzsoftware Meet. Sie soll Besprechungen mit bis zu 30 Mitarbeitern ermöglichen. Erste Bilder der mittlerweile wieder gelöschten iOS-App zeigen den Fokus auf Videochat.

Google arbeitet an einer webbasierten Konferenzsoftware namens Meet by Google Hangouts, wie das Onlinemagazin Techcrunch herausgefunden hat. Sie ist eine Ergänzung zum Text und Voice-Messenger Hangouts und der übergeordneten Programmsammlung G Suite, soll sich aber noch weiter auf den Geschäftsbereich konzentrieren. Momentan steht eine entsprechende Webseite zur Verfügung. Eine offizielle Ankündigung von Google gibt es bisher aber noch nicht.

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Generell scheint es sich bei Meet noch um ein Testprodukt zu handeln. Wir können abseits von grundlegenden Einstellungen nur Feedback über eine entsprechendes Eingabemaske geben. Wie Techchrunch berichtet, gibt es auch eine mobile iOS-App für Meet. Der angegebene Link zur App auf iTunes ist jedoch mittlerweile nicht mehr gültig.

  • In einer Konferenz sind alle Mitglieder mit Videosignal sichtbar. (Bild: Google)
  • Einem Konferenzraum soll mit einem Klick beigetreten werden können. (Bild: Google)
In einer Konferenz sind alle Mitglieder mit Videosignal sichtbar. (Bild: Google)

Für die Nutzung von Meet ist wie bei Hangouts ein Google-Konto notwendig. Dieses wird beispielsweise genutzt, wenn wir in der Cloud-Anwendung Google Calendar einen Termin eintragen. Dieser wird direkt auf der Startseite von Meet angezeigt.

Der Fokus liegt bisher ausschließlich auf Videokonferenzen

Die Einwahl in eine Konferenz läuft klassisch über einen geteilten Konferenzcode. In Hangouts werden Personen direkt eingeladen oder ein entsprechender Link zum Beitreten in eine Besprechung zur Verfügung gestellt.

Im Gegensatz zu Hangouts, das maximal zehn Teilnehmer gleichzeitig unterstützt, soll Meet Besprechungen mit 30 Personen ermöglichen, so Techcrunch. Die Videoübertragung ist mit 720p Auflösung auf dem gleichen Niveau.

Auf den kurzzeitig verfügbaren App-Store-Bildern ist die mobile Applikation für Meet auf Konferenzräume ausgelegt. So soll man mit einem Knopfdruck in bestehende Meetings eintreten können. In den Gruppen werden alle derzeitigen Konferenzmitglieder mit Name, Mailadresse und Videosignal angezeigt. Aktuell sprechende Personen werden hervorgehoben. Das erinnert wieder an Google Hangouts.

Im Gegensatz zur etablierten Google-App verfügt Meet neben Videokonferenzen bisher wohl über keine weitere Kommunikationsmöglichkeit. Ein Textchat oder Voice-over-IP-Anrufe für zwei Personen fehlen bislang.

Unklar ist, ob Meet in Zukunft Hangouts ersetzen oder nur als zusätzliches Werkzeug von Google bereitgestellt wird. Der Fokus auf Videokonferenzen, die Integration von Business-Mailadressen und Kalenderdaten bei fehlenden Funktionen wie Textchat und VoIP lassen Zweiteres vermuten.


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unieasy 10. Mär 2017

Beim LINE-Messenger kann man Videokonferenzen mit bis zu 200 Freunden machen...

Cespenar 01. Mär 2017

Ja sollten sie mal machen, würde als Namen google wave vorschlagen ;)

alex2020 01. Mär 2017

Genau das ist das Problem, kaum einer kennt Hangouts, obwohl es sogar bei den meisten...

on(Golem.de) 01. Mär 2017

Hallo DanielK, interessant, dass du das herausgefunden hast. Es sieht aber aus, als kommt...

the_second 01. Mär 2017

...und wenn man es gerade in seinen Workflow integriert hat, wird es eingestellt.



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