Meeresschutz: Razer arbeitet an Plastikmüll-Sammelroboter mit

Gesteuert von KI soll der Roboter autonom Plastikmüll suchen und dem Recycling zuführen.

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Schwimmender Mülsammelroboter: 11 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr ins Meer.
Schwimmender Mülsammelroboter: 11 Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen pro Jahr ins Meer. (Bild: Clearbot, Razer)

Razer geht unter die Müllsammler: Der Hardware-Hersteller entwickelt zusammen mit dem Hongkonger Startup Clearbot einen schwimmenden Roboter, der Plastikmüll aus dem Meer sammeln soll.

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Clearbots Prototyp ist etwa einen Meter lang. Vorne ist eine Art Trichter angebracht, mit dem der Roboter den Müll einfängt. Ein kleines Transportband nimmt die Plastikteile auf und befördert sie in einen schwimmenden Korb, den der Schwimmroboter hinter sich herzieht. Der Antrieb des Roboters ist elektrisch, den Strom liefern Solarzellen.

Clearbot und Razer wollen zusammen einen neuen Müllsammel-Roboter entwickeln, der größer sein wird. Bei einer Fahrt soll er bis zu 250 Kilogramm Müll einsammeln. Der wird dann an Land dem Recycling zugeführt.

KI steuert den Roboter

Gesteuert wird der Roboter von einem System mit Künstlicher Intelligenz (KI). Das soll Flaschen und andere Plastikteile in bis zu zwei Metern Entfernung auch bei Seegang erfassen und identifizieren. Dabei soll es dank maschinellen Lernens immer besser werden. Außer den Müll selbst soll der Roboter auch Daten über Plastikmüll im Meer sammeln

"Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem neuen Modell unsere Reichweite zum Schutz der Meere global ausweiten können", sagte Clearbot-Chef Sidhant Gupta. Dabei wolle Clearbot auch mit Partnern zusammen arbeiten. Dazu gehörten beispielsweise Nichtregierungsorganisation oder einige Betreiber von Seehäfen in Asien.

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Im Jahr gelangen rund 11 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere. Verschiedene Projekte arbeiten an Konzepten, den Müll aus dem Meer zu entfernen. Zu den bekanntesten gehört The Ocean Cleanup des Niederländers Boyan Slat. Anders als Clearbot verfolgt er einen passiven Ansatz: Slat hat einen U-förmigen Schwimmkörper entwickelt, an dem ein drei Meter ins Wasser reichender Vorhang aufgehängt ist. Dort hinein soll die Strömung den Plastikmüll treiben, der im Meer schwimmt. Der Müll soll sich darin sammeln und schließlich von einem Schiff eingesammelt und abtransportiert werden.

Einen aktiven Ansatz wie Clearbot verfolgt der Schweizer Yvan Bourgnon: Er baut ein Boot, das Plastikmüll sammelt und gleich an Bord verarbeitet. Daraus soll elektrische Energie gewonnen werden, um das Schiff zu betreiben. Das knapp 57 Meter lange Boot soll 2024 vom Stapel laufen.

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gdh 09. Jun 2021 / Themenstart

Klingt wie eine reine PR Aktion Hatte anfangs schon gedacht, razer würde die Drohnen mit...

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