Meego-Nachfolger: Tizen-SDK für Windows veröffentlicht

Gleichzeitig mit einer zweiten Beta hat das Tizen-Projekt eine Windows-Version des SDK für das Linux-basierte Betriebssystem für mobile Geräte veröffentlicht. Außerdem ist Smartphone-Hersteller Huawei dem Vorstand beigetreten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die zweite Beta des Meego-Nachfolgers Tizen ist erstmals veröffentlicht worden.
Die zweite Beta des Meego-Nachfolgers Tizen ist erstmals veröffentlicht worden. (Bild: Tizen.org)

Der Quellcode des Betriebssystems Tizen ist in einer zweiten Beta erscheinen. Gleichzeitig wurde ein weiteres SDK veröffentlicht, diesmal für Windows. Zuvor gab es lediglich eine Linux-Version speziell für Ubuntu. Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei ist dem Vorstand des Projekts beigetreten und will sich aktiver an der Entwicklung des Linux-basierten Betriebssystems beteiligen und Geräte mit Tizen veröffentlichen.

Stellenmarkt
  1. Coach für PC- und Medienkompetenz (m/w/d)
    Caritasverband für die Stadt Bonn e. V., Bonn
  2. Auditorin / Auditor (w/m/d) für Informationssicherheit
    Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
Detailsuche

Tizen ist der Zusammenschluss des Meego- und des Limo-Projekts. Intel hatte im September 2011 das Ende seiner Unterstützung von Meego verkündet und das Projekt in Tizen verwandelt, das ebenfalls unter der Ägide der Linux Foundation steht. Nach der Gründung des Tizen-Projekts Ende September 2011 war es zunächst still um den Meego-Nachfolger.

Die bislang unter Meego genutzten Frameworks GTK+ und Qt wurden durch HTML5 ersetzt. In der zweiten Beta kam die Unterstützung für jQuery hinzu. Anwendungen sollen nach dem Anwendungsstandard WAC 2.0 (Wholesale Applications Community) entwickelt werden, den eine Gruppe von 68 Unternehmen gegründet hat, darunter Smartphone-Hersteller Samsung, Sony Ericsson, LG und ZTE, die Ausrüster AT&T, Ericsson und Huawei sowie die Netzbetreiber Telekom, Vodafone, Telefónica, Orange und China Mobile.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über in ihr ebenfalls enthaltene Smartphone geortet und gefunden.

  2. Hollywood und das Internet: Sind wir schon drin?
    Hollywood und das Internet
    Sind wir schon drin?

    Die neue Dokuserie Web of Make Believe taucht auf Netflix in die Untiefen des Internets ein. So realistisch hat Hollywood das Netz jahrzehntelang nicht thematisiert.
    Von Peter Osteried

  3. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /