Medref: Gesichtserkennung für Google Glass

Wer hat nicht schon einmal den Namen einer ihm bekannten Person vergessen? Mit Googles Datenbrille und der App Medref wird eine Gesichtserkennung durchgeführt und das Ergebnis via Google Glass gezeigt. Davon sollen Ärzte und Pflegepersonal profitieren.

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Medref-App für Gesichtserkennung mit Google Glass
Medref-App für Gesichtserkennung mit Google Glass (Bild: Medref)

Eine neue App demonstriert die Möglichkeiten von Google Glass für den beruflichen Alltag. Die App Medref ist allerdings eher nicht für Partygänger und Geschäftsleute gedacht, die Schwierigkeiten haben, alle Personen, die ihnen begegnen, mit Namen ansprechen zu können. Medref ist für Krankenhausmitarbeiter konzipiert, die so ihre Patienten und vor allem deren Bedürfnisse auf den sprichwörtlich ersten Blick erkennen sollen.

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Die App blendet zu den erkannten Patienten nicht nur ein Referenzfoto, sondern auch Sprach- und Textnotizen in das Gesichtsfeld des Google-Glass-Benutzers ein. Damit könnte das Pflegepersonal zum Beispiel Allergien, Medikamente oder schriftliche Notizen beim Betreten des Krankenzimmers in Erfahrung bringen.

Die Dokumente können aber nicht nur durch die Gesichtserkennung, sondern auch durch das Vorlesen des Patientennamens herausgesucht werden. Dann müsste der Patient nicht fotografiert werden. Neue Sprachnotizen lassen sich ebenfalls anlegen. Medref entstand während eines Programmierwettbewerbs. Der Einsatz im Krankenhaus ist allerdings rein hypothetisch - Medref ist lediglich eine Demo-App, mit der die Möglichkeiten der neuen Technik demonstriert werden sollen.

"In Krankenhäusern arbeiten viele sehr stark ausgelastete Menschen und die müssen, oft ohne die Hände frei zu haben, viele Informationen verarbeiten. Google Glass beziehungsweise die Möglichkeit, Daten tragbar zu machen, werden hier besonders herbeigesehnt", behauptet Entwickler Lance Nanek in seinem Blog.

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Die App ist quelloffen auf Github veröffentlicht worden. Zur Gesichtserkennung wird der Betaface-Webdienst benutzt.

Mitte April 2013 hatte Google damit begonnen, erste Versionen seiner Datenbrille an Entwickler auszuliefern. Rund 2.000 Exemplare der sogenannten Explorer-Edition soll Google verschickt haben. Die Endkundenvariante soll laut Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt erst 2014 auf den Markt kommen.

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M.Kessel 15. Mai 2013

Ich bin der Meinung ein Scrambler für Frequenzen des Mobilfunks oder EMP Gerät für die...

nykiel.marek 14. Mai 2013

Facebook ist vielleicht nicht so ein gutes Beispiel, denn so viel macht es aus dem...

stoneburner 14. Mai 2013

Man kann viel nützliches mit Feuer anstellen, aber auch viel was nicht so gut ist...

nykiel.marek 14. Mai 2013

Es tut mir Leid dich enttäuschen zu müssen, aber die Behörden können schon jetzt deine...



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