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Medizin:
Wie die Raumfahrt beim Heilen von Krankheiten helfen soll

Menschliche Zellen verhalten sich im Weltraum anders. Wissenschaftler versuchen, daraus Rückschlüsse für den Verlauf von Krankheiten zu ziehen.
/ Tim Reinboth
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Forschung auf der ISS: Im Weltall erfahren menschliche Zellen andere Belastungen als auf der Erde. (Bild: Nasa)
Forschung auf der ISS: Im Weltall erfahren menschliche Zellen andere Belastungen als auf der Erde. Bild: Nasa

Kosmische Strahlung und Mikrogravitation: Menschliche Zellen sind im Weltraum einer anderen Belastung ausgesetzt als auf der Erde. Das ist bekannt. Jetzt aber haben zwei Wissenschaftlerinnen unter Leitung der saudi-arabischen Weltraumorganisation das Phänomen so detailliert erforscht wie selten zuvor: Rayyanah Barnawi, Astronautin an Bord der Internationalen Raumstation (ISS), und Wijdan Al-Ahmadi, zuständig für die Kontrollexperimente auf der Erde und biomedizinische Wissenschaftlerin am König Faisal Spezialkrankenhaus in Riyad.

Bekannt ist zum Beispiel, dass Zeit im All den Verlauf mancher Krankheiten beschleunigt und dass menschliche Zellen dort schneller altern. "Was auf der Erde Jahre braucht, passiert dort deutlich schneller," erklärte Bahar Djouiai Golem. Die Dozentin an der Hochschule Fulda war zwar nicht an der Studie beteiligt, als Biophysikerin mit Spezialisierung auf Weltraum-Neuroinflammation kennt sie sich aber mit dem Thema aus.

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