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Medizin: Apple Watch soll Krankenakten verwalten

Die Apple Watch soll langfristig auch in der Diagnostik und Medizin-IT eingesetzt werden. Zunächst soll der Fitness- auch einen Schlaftracker erhalten. Dazu müsste die Akkulaufzeit gesteigert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Watch Series 2
Watch Series 2 (Bild: Apple)

Die Apple Watch soll nicht nur Fitnessdaten im Healthkit speichern, sondern langfristig auch Gesundheitsdaten erheben und dokumentieren. Apple wolle die Smartwatch nicht nur mit mehr Sensoren ausrüsten, sondern auch zu einem Instrument machen, mit dem Krankenakten weitergegeben werden könnten, berichtet Bloomberg.

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Mit Gliimpse hat sich Apple bereits Know-how im Bereich Medizin-IT eingekauft. Das Unternehmen betreibt seit 2013 eine Cloud-Plattform für Gesundheitsdaten. Patienten können ihre Daten sammeln und bei Bedarf Ärzten weitergeben, die sich so ein Bild über Vordiagnosen machen können. Die Plattform versucht, unterschiedliche Datenformate und Quellen zusammenzuführen. Gliimpse wurde von Anil Sethi finanziert, der früher bei Apple arbeitete, im Jahr 2000 das Unternehmen Sequoia Software an die Börse brachte und seitdem im Medizinsektor als Finanzier tätig ist.

Apple ist seit Jahren in der Gesundheitsbranche aktiv, bisher richtet sich das Angebot aber an Privatpersonen (Health) beziehungsweise an Forscher und Mediziner (Researchkit und Carekit). Diese können Apple-Mobilgeräte nutzen, um Gesundheitsdaten zu erfassen und auszuwerten. Die Apple Watch ist zudem in der Lage, den Puls zu messen, während sie wie iPhones auch als Schrittzähler verwendet werden kann.

Fastcompany interviewte im August 2016 Apple-Chef Tim Cook, der im Gesundheitssektor große Geschäftsmöglichkeiten erwartet - aber nur bei Anwendungen, die keine Regulierung etwa durch Zulassungsverfahren erfahren haben. Er sehe die Uhr dennoch als Diagnosewerkzeug, mit der später auch Bluthochdruck und Diabetes überwacht werden könnten.

Laut Bloomberg entwickelt Apple zunächst Apps zur Schlafüberwachung und zur Bestimmung des Fitnessniveaus. Normalerweise laden Benutzer die Uhr über Nacht, so dass sie nicht als Schlaftracker genutzt werden kann. Die Fitness-App soll prüfen, wie schnell der Träger nach Belastung wieder auf seinen Ruhepuls kommt. Ein Erscheinungsdatum für diese Apps nannten die Autoren des Berichts nicht.

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plutoniumsulfat 27. Sep 2016

Da haben sich wohl ein paar Nullen zu viel eingeschlichen ;) Es sind eher so knapp 1.000...

NIKB 27. Sep 2016

Ich bin mit vielen Dingen an der Watch nicht glücklich...außer mit der Laufzeit. Ich lade...


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