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Verfügbarkeit und Fazit

Das preiswerteste Smart-Home-Set im Onlineshop von Medion ist das Energieset für 200 Euro, das aus einer Zentrale, zwei Fensterkontakten, einem Bewegungsmelder, einem Heizkörperthermostat, einer LED-Leuchte und einer Schaltsteckdose besteht. Das Komfort- und das Sicherheitsset kosten jeweils 250 Euro. Zum Komfortset gehören die Zentrale, zwei Schaltsteckdosen, zwei LED-Leuchten, ein Bewegungsmelder und die IP-Kamera. Das Sicherheitsset beinhaltet neben der Zentrale zwei Tür- und Fensterkontakte, einen Rauchmelder, einen Bewegungsmelder, zwei Erschütterungssensoren und die IP-Kamera.

  • Die Bausteine des Medions-Smart-Homes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von oben links im Uhrzeigersinn: Rauchmelder, Glasbruchsensor, IP-Kamera, Bewegungsmelder, LED-Leuchte, Schalt- und Messsteckdose, Tür- und Fensterkontakt; in der Mitte die Zentrale (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zentrale des Medion-Systems ist in etwa so groß wie die Innenfläche einer Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgrund ihrer kompakten Größe lässt sich die Zentrale leicht unterbringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Medion-Bausteine werden über die Smart-Home-App und einen Code eingebunden, der direkt auf die Geräte gedruckt ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schaltsteckdose ist ebenfalls kompakt und erinnert an die Fibaro-Dosen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App ermöglicht eine gute Übersicht der installierten Bausteine und steuert diese. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bewegungsmelder des Medion-Systems (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die IP-Kamera haben wir nicht zum Laufen bekommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Heizungsthermostat wird wie bei den meisten Smart-Home-Systemen üblich mit verschiedenen Adaptern geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Montage des Thermostats ist unproblematisch, anschließend können wir Heizungsprogramme erstellen oder auch die Heizung durch Geofencing steuern lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Erschütterungssensor erkennt starke Stöße und soll den Nutzer benachrichtigen, wenn eine Glasscheibe zerbricht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der vernetzte Rauchmelder von Medion (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Zentrale des Medion-Systems ist in etwa so groß wie die Innenfläche einer Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Zusätzlich zu den thematisch gebündelten Sets gibt es noch ein Starterset für 200 Euro, das mit der Zentrale, einem Türkontakt, dem Bewegungsmelder, einem Erschütterungssensor und dem Rauchmelder kommt. Ein weiteres Einsteigerset für Fortgeschrittene kostet 350 Euro und enthält zusätzlich noch die Wetterstation, ein Heizkörperthermostat, eine Schaltsteckdose und die IP-Kamera.

Die Sets sind teilweise etwas teurer als die von Devolo, enthalten dafür aber mehr Komponenten. Alle Bauteile des Systems sind auch einzeln erhältlich. Die Zentrale beispielsweise kostet 50 Euro, ebenso das Heizkörperthermostat. Die Schaltsteckdosen kosten 35 Euro, der Bewegungsmelder 30 Euro. Produkte von Drittanbietern lassen sich aktuell noch nicht in das System einbinden.

Fazit

Das Smart-Home-System von Medion ist einfach einzurichten, verfügt über eine übersichtliche und gut zu bedienende App und kommt mit einer reichhaltigen Auswahl an Bausteinen. Perfekt ist das System aber nicht.

Die durch die Funktechnik Bluetooth LE stark limitierte Reichweite macht das Smart Home in größeren Wohnungen mit einer einzigen Zentrale nicht sinnvoll nutzbar. Bereits in unserer 60 Quadratmeter großen Testwohnung haben wir mit Ausfällen der Komponenten zu kämpfen, die schlicht nicht von der Zentrale erreichbar sind.

Das trübt den eigentlich positiven Eindruck des Systems ein wenig, da es zu Mehrkosten durch notwendige zusätzliche Zentralen kommen kann. Die übersichtliche App, die Geofencing-Funktionen, die mit Ausnahme der IP-Kamera einfache Einrichtung und die gute Auswahl an Bausteinen bringen nicht viel, wenn sich Nutzer mit Verbindungsproblemen herumschlagen müssen.

Beim Kauf des Smart-Home-Systems von Medion sollte deshalb die Wohnungs- oder Hausgröße unbedingt berücksichtigt werden. Bei einer Wohnung, die größer als 60 Quadratmeter ist oder bei einem Haus, gehen wir davon aus, dass eine zweite Zentrale notwendig ist. Genau weiß der Nutzer das allerdings erst, wenn er das System zu Hause aufgebaut hat und es zu Verbindungsschwierigkeiten kommt.

Ein Z-Wave-System wie das von Devolo ist hinsichtlich der Reichweite besser, allerdings sind die gebündelten Sets etwas teurer. Dafür gibt es reihenweise Z-Wave-Bausteine von verschiedenen Herstellern, die teilweise recht günstig sind. Abhängig von ihrer Wohnungsgröße und den benötigten Bausteinen sollten Smart-Home-Interessenten abwägen, ob sich das Medion-System oder doch eher ein Z-Wave-System preislich lohnt; besonders bei sehr großen Wohnungen und Häusern dürfte Z-Wave praktischer und günstiger sein.

 Kein System für große Wohnungen
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flasherle 06. Apr 2017

wieso nicht? auf die zentrale kann man sich ja immer noch mit nem vpn verbinden. das wäre...

Hypfer 03. Apr 2017

35¤ für schaltende und messende Funksteckdosen klingt doch ganz solide. Das jetzt bitte...

LinuxMcBook 03. Apr 2017

Das Ding sieht mir extrem nach einem Modell von Eurotronic aus. Neulich gab es bei Lidl...

Vanger 31. Mär 2017

Full ACK. Genau so ist es. Ich kenne mehrere Leute mit KNX im Haus - wenn man kurz fragt...

StefanKrahn 30. Mär 2017

Ich glaube du verwechselst Z wave mit Zigbee... davion abgesehen eerlaubt es Bluetooth...


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