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Die Smart-Home-Komponenten von Medion
Die Smart-Home-Komponenten von Medion (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Kein System für große Wohnungen

Der gute Eindruck von Medions Smart-Home-System wird von einer systembedingten Einschränkung getrübt: der fehlenden Reichweite. Das System kommuniziert über Bluetooth Low Energy, was zwar sehr energieeffiziente und kleine Bausteine ermöglicht, die Reichweite der Funkverbindung aber sehr einschränkt. Medion spricht von einer Reichweite von 60 Metern im Freien - was bei einem Smart-Home-System eine recht unsinnige Angabe ist - und 15 Metern bei "gemischter" Nutzung, womit die Anwendung in Wohnungen gemeint sein dürfte.

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  • Die Bausteine des Medions-Smart-Homes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Von oben links im Uhrzeigersinn: Rauchmelder, Glasbruchsensor, IP-Kamera, Bewegungsmelder, LED-Leuchte, Schalt- und Messsteckdose, Tür- und Fensterkontakt; in der Mitte die Zentrale (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Zentrale des Medion-Systems ist in etwa so groß wie die Innenfläche einer Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aufgrund ihrer kompakten Größe lässt sich die Zentrale leicht unterbringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Medion-Bausteine werden über die Smart-Home-App und einen Code eingebunden, der direkt auf die Geräte gedruckt ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schaltsteckdose ist ebenfalls kompakt und erinnert an die Fibaro-Dosen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die App ermöglicht eine gute Übersicht der installierten Bausteine und steuert diese. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Bewegungsmelder des Medion-Systems (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die IP-Kamera haben wir nicht zum Laufen bekommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Heizungsthermostat wird wie bei den meisten Smart-Home-Systemen üblich mit verschiedenen Adaptern geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Montage des Thermostats ist unproblematisch, anschließend können wir Heizungsprogramme erstellen oder auch die Heizung durch Geofencing steuern lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Erschütterungssensor erkennt starke Stöße und soll den Nutzer benachrichtigen, wenn eine Glasscheibe zerbricht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der vernetzte Rauchmelder von Medion (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Aufgrund ihrer kompakten Größe lässt sich die Zentrale leicht unterbringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Unsere Testwohnung für das Medion-System hat nur 60 Quadratmeter und ist symmetrisch aufgebaut: Die Eingangstür mündet in einen Flur, an den links und rechts zwei gleich große Zimmer münden. Dazwischen gibt es noch eine Küche und ein Badezimmer. Die Smart-Home-Zentrale ist im Eingangsbereich angeschlossen, zentraler geht es bei einer derartigen Wohnung nicht.

Verbindung zur Zentrale schon bei knapp zehn Metern Entfernung abgebrochen

Dennoch können wir in der hinteren Ecke des Wohnzimmers eine der Schaltsteckdosen nicht nutzen, da sie keine Verbindung zur Zentrale herstellen kann. Zwischen der Steckdose und der Zentrale liegen eine Tür und ungefähr zehn Meter Entfernung - was erfahrungsgemäß der maximalen Reichweite von Bluetooth LE entspricht. Die Schaltsteckdose an sich funktioniert: Wir können sie problemlos an Stellen nutzen, die näher an der Zentrale liegen.

Mit einer derartig kurzen Reichweite dürfte sich das Medion-System in den erhältlichen Sets für Wohnungen und besonders Häuser disqualifizieren, die größer als ungefähr 60 Quadratmeter sind. Selbst wenn wir die Zentrale in der Mitte der Wohnung platzieren, haben wir Bereiche, die nicht mehr abgedeckt sind. Die Lösung ist eine zweite Zentrale, die als Repeater funktioniert und so das Netzwerk vergrößert. Je nach Wohnungsgröße dürften aber ein bis zwei zusätzliche Zentralen nötig sein, die jeweils 50 Euro kosten. Bei Häusern mit mehr als einem Stockwerk dürfte die benötigte Anzahl an Zentralen noch höher liegen.

Zum Vergleich: Z-Wave-Geräte müssen eine Mindestreichweite von 40 Metern in geschlossenen Räumen haben. Entsprechend haben wir mit dem Devolo-Smart-Home in einer anderen, 75 Quadratmeter großen Testwohnung bisher keinerlei Verbindungsprobleme erlebt, obwohl wir nur eine Zentrale verwenden, die nicht einmal mittig in der Wohnung platziert ist.

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flasherle 06. Apr 2017

wieso nicht? auf die zentrale kann man sich ja immer noch mit nem vpn verbinden. das wäre...

Hypfer 03. Apr 2017

35¤ für schaltende und messende Funksteckdosen klingt doch ganz solide. Das jetzt bitte...

LinuxMcBook 03. Apr 2017

Das Ding sieht mir extrem nach einem Modell von Eurotronic aus. Neulich gab es bei Lidl...

Vanger 31. Mär 2017

Full ACK. Genau so ist es. Ich kenne mehrere Leute mit KNX im Haus - wenn man kurz fragt...

StefanKrahn 30. Mär 2017

Ich glaube du verwechselst Z wave mit Zigbee... davion abgesehen eerlaubt es Bluetooth...



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