Medion Akoya E4272: Aldi Süd bringt Neuauflage immer noch mit wenig Speicher

Medion bringt über die Aldi-Süd-Filialen ab dem 26. September 2019 erneut ein recht großes Convertible-Notebook auf den Markt, das gerade einmal 350 Euro kosten wird. Dem Preis entsprechend ist die Ausstattung aber sehr knapp. Interessanterweise gibt es eine bessere Ausstattung zum gleichen Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Medions E4272 wird ein zweites Mal über Aldi Süd verkauft.
Medions E4272 wird ein zweites Mal über Aldi Süd verkauft. (Bild: Medion)

Es gibt ein neues Aldi-Notebook, könnte man meinen. Wie Medion per Pressemitteilung bekanntgab, wird das Medion Akoya E4272 ab dem 26. September 2019 in allen Aldi-Süd-Filialen zum Preis von rund 350 Euro angeboten. Eine große Besonderheit ist das Gerät aber nicht, weder über den Vertriebskanal noch was die Ausstattung angeht. Zudem hat Aldi Süd das Notebook schon einmal in der Kalenderwoche 23 auf den Markt gebracht, wie am Link erkennbar ist, es ist dort eigentlich ausverkauft. Die neue Pressemitteilung lässt das nicht erkennen.

Stellenmarkt
  1. IT Security Expert (m/w/d)
    Amprion GmbH, Dortmund
  2. Software Architect (f/m/d)
    NEXPLORE Technology GmbH, Darmstadt, Essen, München
Detailsuche

Doch das ist nicht die einzige Eigenart. Medion verkauft das Gerät schon im eigenen Onlineshop parallel zur angekündigten Neuauflage für Aldi. Die Aldi-Filialen sowie der Aldi-Lieferservice werden erst später beliefert. Trotzdem dürfte alleine der Vertrieb über die Aldi-Filialen einige Kunden erreichen. Doch hier sollte aus zwei Gründen aufgepasst werden. Der eine Grund ist die Ausstattung: Die ist wie gehabt spärlich. 4 GByte RAM, 64 GByte SSD und ein Pentium Silver N5000 (Atom-basiert) sind die untere Grenze dessen, was mit Windows 10 Home S noch machbar ist. Immerhin lässt sich eine weitere SSD (M.2-2280, SATA-Protokoll) nachrüsten. Die Hardware-Grundausstattung passt aber nicht so recht zu dem modernen 14-Zoll-Full-HD-Touchscreen mit IPS-Technik. Ebenfalls auf dem Stand der Technik ist Bluetooth und 802.11ac kann noch als aktuell eingestuft werden. Der ax-Standard ist jedenfalls noch nicht überall in Geräten zu finden.

Immerhin arbeitet das Gerät lüfterlos, bietet mit seinem 41-Wattstunden-Akku eine Laufzeit von maximal acht Stunden und wiegt 1,66 Kilogramm. Es gibt zudem zwei USB-3.2-Typ-C-Schnittstellen, vermutlich Gen1, sowie eine USB-2.0-Buchse. Einer der Typ-C-Anschlüsse ist gleichzeitig ein Displayport-Ausgang. Aufgeladen wird das Notebook über ein herkömmliches Netzteil, das beiliegt. Ein Micro-SD-Karten-Schacht und Headset-Anschluss sind ebenfalls Teil der Ausstattung.

  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
  • Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)
Medion Akoya E4272 (Bild: Medion)

Wer nun denkt, das sei ein besonders gutes Angebot, weil es eines der klassischen Aldi-Notebooks ist, wird allerdings schnell enttäuscht. Hier liegt der zweite Grund, der gegen das Gerät spricht. Zum einen gibt es bei Medion das E4271, das für rund 400 Euro 128 GByte SSD-Kapazität bietet, und zum anderen gibt es im Fachhandel noch das E4273, das Medion selbst nicht listet. Dieses Gerät gibt es für Preise zwischen 350 und 380 Euro und kostete ursprünglich mal 429 Euro. Dafür gibt es 8 GByte RAM und 256 GByte SSD-Speicher. Der Preis ist allerdings erst vor ein paar Tagen gesunken. Der Handel listet dieses Gerät gar schon seit März 2019, das nach derzeitigen Informationen einfach nur eine bessere Ausstattung im Vergleich zum E4272 bietet.

Nachtrag vom 18. September 2019, 11:55 Uhr

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    09.-13.01.2023, virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Akoya E4273 wird im Unterschied zu den anderen Modellen ohne Betriebssystem ausgeliefert, wie uns Medion mitgeteilt hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Telekom: 5G mit 1 GBit/s kommt auch auf dem Land
    Telekom
    5G mit 1 GBit/s kommt auch auf dem Land

    Carrier Aggregation soll auch ohne viele C-Band-Antennen sehr hohe 5G-Datenraten in die Fläche bringen, indem man alle anderen Frequenzen bündelt.

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /