Medientreffpunkt Mitteldeutschland: Netflix soll nur zwei- bis dreitausend Titel haben

Der Betreiber des Streaming-Dienstes Realeyz.tv meint, dass schmalere Angebote die Zukunft seien. Auch Netflix habe kein wirklich breites Repertoire.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Hauptsitz
Netflix-Hauptsitz (Bild: Netflix)

Beim Streaming geht der Trend hin zu einem schmaleren Angebot. Selbst große Anbieter wie Netflix würden nur zwei- bis dreitausend Titel vorhalten und zusätzlich auf Eigenproduktionen setzen, die sie auf allen Territorien vermarkten können, sagte Andreas Wildfang (EYZ Media) am 5. Mai 2015 auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig. EYZ Media betreibt den Streaming-Dienst für Arthouse-­Filme Realeyz.tv.

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Die Plattform hat nach eigenen Angaben 40.000 Abonnenten. Wildfang sieht die Zukunft des Streamings in der Spezialisierung. "Es geht darum, eine bestimmte Farbe anzubieten".

Antoine Schmidt-Roy, Geschäftsführer von Nikita Ventures, hält ein möglichst breit aufgestelltes Angebot für erfolgversprechender. Der größte Markt im Video-on-Demand-Bereich seien aber nicht die kostenpflichtigen Inhalte, sondern die werbefinanzierten Gratis-Angebote: "95 Prozent der Inhalte interessieren uns zwar, aber wir wollen nicht dafür zahlen", sagte er. Nikita Ventures ist ein auf den Vertrieb von TV- und Filmproduktionen über Video-on-Demand-Plattformen spezialisiertes Unternehmen. Schmidt-Roy hat zur Verwertung von ARD-Programm über digitale Angebote beigetragen und war zuvor Geschäftsführer des gescheiterten ARD- und ZDF-Gemeinschaftsunternehmens Germany's Gold.

ORF: Die wahren Gegner sind Google und Youtube

Schmidt-Roy erklärte, dass es vor allem die öffentlich-rechtlichen Anstalten seien, die eine Chance hätten, sich gegen die finanzstarken Konzerne aus den USA zu behaupten.

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Thomas Prantner vom ORF vertrat die Ansicht, dass die rechtlichen Beschränkungen im Online-Bereich, die zum Schutze der heimischen privaten Anbieter gedacht seien, den Wettbewerb mit den Playern aus dem Ausland erschwerten. Hier müsse die Politik Änderungen vornehmen, denn: "Die wahren Gegner sind Google und Youtube".

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MSPOER 08. Mai 2015

Wer hätte es den anders erwartet ??? Marketing ist alles wie immer

robinx999 08. Mai 2015

Da ist durchaus ein Schaden entstanden wenn man etwas nicht so bekommt wie man es...

mnementh 08. Mai 2015

Nennt sich Open Source. Ist in nahezu allen Rechtssystemen legal.

MickeyKay 07. Mai 2015

Kommt drauf an. Ich mache das schon sehr gerne. Zumal ich ja vorher nicht wissen kann...



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