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Medientage München: Was ZDF und ProSiebenSat.1 bei DVB-T2 bieten werden

Das ZDF will sein Komplettangebot über DVB-T2 in 1080p-Full-HD anbieten. Auch die ARD plant eine Erweiterung ihres Angebots über Antenne. Erklärt wurde auch, woran DVB-T2 in Smartphones und iPad scheitert.

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DVB-T2-Runde auf den Medientagen München
DVB-T2-Runde auf den Medientagen München (Bild: Medientage München)

Es wird auf DVB-T2 ein kostenloses lineares Free-To-Air Angebot geben, das vorwiegend aus Angeboten der Öffentlich-Rechtlichen bestehen wird. Das sagte Holger Meinzer, Chief Commercial Officer bei Media Broadcast, auf den Medientagen München.

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Bei DVB-T2 ist die Übertragung von rund 40 Programmen in HD-Qualität möglich, wie Meinzer erklärte. Bei DVB-T lasse sich theoretisch auch schon HD übertragen, aber nur ein Programm pro Kanal, also maximal sechs Programme. DVB-T2 biete 1080p, und damit Full-HD, benötige aber neue Endgeräte. Zu Video-On-Demand solle es einen einfachen Zugang geben. Bis zu 80 Prozent der Bevölkerung würden "bedient".

Im Frühsommer 2016 startet ein DVB-T2-Pilotbetreib in den früheren DVB-T-Kernregionen. Im ersten Quartal 2017 erfolgt dann die Umschaltung zuerst in den Ballungsräumen.

Kein DVB-T2 in Smartphones und iPad

Unterstützung von DVB-T2 in Smartphones werde es nicht geben, sagte Media-Broadcast-Chef Wolfgang Breuer. 90 Prozent der Geräte würden in Verträgen der Mobilfunkbetreiber verkauft, die kein Interesse daran hätten, dies zu unterstützen. "Die werden keine Endgeräte subventionieren, die ihrem Geschäftsmodell nichts bringen." Einzig O2 sei da etwas anders als Telekom und Vodafone. Auch Apple werde solche Chips in seinen iPads "eher nicht" integrieren, sagte Breuer.

Laut Andreas Bereczky, Produktionsdirektor ZDF, ist DVB-T2 der günstigste Empfangsweg für den Zuschauer, weil die Technik schon in den Fernseher eingebaut ist. Alles, was es derzeit vom ZDF auf Kabel und Satellit gibt, werde es auch auf DVB-T2 geben, erklärte Bereczky. Man werde genug Platz haben, um alle Programme in Full-HD rund um die Uhr ausstrahlen zu können, die heute zum ZDF-Angebot gehören.

Michael Rombach, Produktionsdirektor NDR sagte, über zwei Multiplexe würden statt bisher 8 künftig 10 bis 14 Programme zum Bouquet gehören. Das Erste, die Digitalkanäle und die kooperierten Programme. Bei den Dritten Programmen würden benachbarte Bundesländer zusätzlich mit in das Bouquet aufgenommen werden.

Die ARD wollte sich zu ihrem HD-Angebot auf DVB-T2 noch nicht festlegen.

Michael Müller, Senior Vice President Distribution, bei ProSiebenSat.1 Media sagte: "Wir glauben an die Terrestrik." Nutzer seien bereit, für HD zu zahlen. Die Sendergruppe habe 5,7 Millionen HD-Subscriber, im Jahr 2018 erwarte der Konzern 9,2 Millionen. Alle sechs privaten Free-TV-Programme würden über DVB-T2 ausgestrahlt, das sind Sat.1, Pro7, Kabel Eins, Sixx, Sat.1 Gold und Pro7 Maxx. Welche davon in Full-HD ins Angebot kommen, sagte Müller noch nicht. Hier würden Labortests in Berlin abgewartet.

Einsatz von DVB-T2 in autonomen Autos

Hohe Erwartungen haben die Teilnehmer an den Einsatz von DVB-T2 in künftigen autonomen Autos. Dazu habe Sony schon die Chips fertiggestellt, sagte Markus Zumkeller, Geschäftsführer Sony Deutschland.

Ultra HD werde in der Produktion erprobt, erklärte Bereczky. Einzelne Inhalte der ZDF-Mediathek in Ultra-HD-Qualität würden in der Multithek verbreitet.



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Anonymer Nutzer 30. Okt 2015

Ja gut aber das sind ja auch Filme und die haben da ein schönes Ende xD Aber das Gefühl...

geeky 27. Okt 2015

Sat-Austrahlung ist ein Schnäppchen gegenüber Antenne: http://www.kef-online.de/inhalte...

Spaghetticode 27. Okt 2015

Es gibt Verträge mit 1 Monat Kündigungsfrist wie das von mir irgendwo in diesem Thread...

Dwalinn 27. Okt 2015

Schon okay, habe meine Antworten im 1080p Thread gefunden

Anonymer Nutzer 27. Okt 2015

Hat er auch jetzt schon die ganze Zeit... Guck einfach wieviel im Vorstand Politiker...


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