• IT-Karriere:
  • Services:

Mediengesetz: Google will Australien verlassen

Die australische Regierung will sich von Google nicht einschüchtern lassen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Google im Machtkampf mit der australischen Regierung
Google im Machtkampf mit der australischen Regierung (Bild: Damien Meyer/AFP via Getty Images)

Google droht in Australien als Reaktion auf ein geplantes Mediengesetz mit der Abschaltung seiner Suchmaschine. Nach Plänen der Regierung sollen Internetunternehmen wie die Google-Mutter Alphabet und Facebook künftig lokale Medienunternehmen bezahlen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.

Stellenmarkt
  1. Universität Passau, Passau
  2. Stadtverwaltung Bocholt, Bocholt

Das Vorhaben sei nicht umsetzbar und für Google mit finanziellen Risiken verbunden, die nicht kalkuliert werden könnten, sagte Mel Silva, die Geschäftsführerin für Googles Aktivitäten in Australien, am Freitag bei einer Anhörung im Senat. Den australischen Markt zu verlassen, sei die "einzig rationale Entscheidung, wenn dieses Gesetz verabschiedet würde", betonte sie.

Silva verglich eine Bezahlung von Medienunternehmen für die Darstellung von Links zu deren Inhalten damit, einem Freund Cafés zu empfehlen und dann von den Cafés für ihre Erwähnung eine Rechnung zu bekommen. "Wenn man einen Preis für das Verlinken mit bestimmten Informationen ansetzt, dann wird so die Funktionsweise von Suchmaschinen gebrochen, und man hat kein freies und offenes Web mehr."

Australische Regierung bleibt bei ihrem Plan

Sollte der Gesetzentwurf (PDF-Version) verabschiedet werden, müssten Google und Facebook NewsFeed künftig Sender und Verlage für deren Inhalte vergüten. Andernfalls drohen australischen Medienberichten zufolge Strafen von bis zu zehn Millionen Australischen Dollar (6,3 Millionen Euro).

Premierminister Scott Morrison sagte, seine Regierung lasse sich von Drohungen nicht einschüchtern: "Lassen Sie mich das klar sagen: Australien legt die Regeln für Dinge fest, die man in Australien tun kann. [...] So funktionieren die Dinge hier in Australien." Er fügte hinzu: "Wir reagieren nicht auf Drohungen."

Auch Facebook lehnt den Bezahlzwang ab und verweist darauf, dass die Medien von dem zugeführten Traffic ebenfalls profitierten. "Falls der Gesetzentwurf beschlossen wird, werden wir widerwillig Verlegern und Nutzern in Australien nicht mehr erlauben, lokale und internationale Nachrichten auf Facebook oder Instagram zu teilen", warnte Facebook-Manager Will Easton vor einer Woche.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)

dbettac 25. Jan 2021 / Themenstart

Lies nochmal, was Du zitiert hast. Dann lies, was Du geschrieben hast. Du wirst...

dbettac 25. Jan 2021 / Themenstart

Nicht gelesen, aber eine Meinung dazu haben. Willkommen in der real existierenden...

dbettac 25. Jan 2021 / Themenstart

Es geht hier aber nicht um das Verbot von bestimmten Suchergebnissen. Was für Regierungen...

ChrisMaster 25. Jan 2021 / Themenstart

Ich verwende Bing eigentlich nicht. Da der Anteil an Clickbait in den Google...

ChrisMaster 25. Jan 2021 / Themenstart

Im Gegenteil! Das Cafe hat alles Mögliche dafür getan aufzufallen, seine Bilder und...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Purism Librem 5 - Test

Das Librem 5 ist ein Linux-Smartphone, das den Namen wirklich verdient. Das Gerät enttäuscht aber selbst hartgesottene Linuxer.

Purism Librem 5 - Test Video aufrufen
    •  /