Abo
  • Services:

Mediencenter-Software: Kodi kämpft gegen unseriöse Anbieter

Die Macher von Kodi wollen verstärkt gegen unseriöse Anbieter vorgehen, weil sie dem Ansehen der Mediencenter-Software schaden: Dabei geht es um den Verkauf von Streaming-Geräten mit fragwürdiger Kodi-Konfiguration.

Artikel veröffentlicht am ,
Kodi will intensiv gegen illegale Angebote vorgehen.
Kodi will intensiv gegen illegale Angebote vorgehen. (Bild: Kodi.tv)

Die Macher von Kodi wollen nicht länger untätig zusehen, wie der Ruf der freien Mediencenter-Software beschädigt wird. Künftig sollen die Kodi-Markenrechte mit allen Mitteln durchgesetzt werden, verkündeten die Macher in einem Blog-Posting. Dabei geht es um den Verkauf von Streaming-Geräten, auf denen Kodi mit fragwürdigen Erweiterungen vorinstalliert ist. Diese Geräte würden mit dem Namen Kodi beworben und schadeten damit dem Ansehen der Mediencenter-Software.

Erweiterungen sind das Problem

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. AKDB, München, Nürnberg

Kodi lässt sich mit Hilfe von Erweiterungen umfangreich anpassen. Dabei haben die Kodi-Macher keinen Einfluss darauf, ob sich alle Erweiterungen an die geltenden Gesetze halten. So gibt es einige, deren Einsatz gegen Urheberrechte verstößt, weil darüber illegale Inhalte angeboten werden. Sie werben damit, dass kostenlos Pay-TV darüber empfangen werden könne und aktuelle Kinofilme im Sortiment seien. Die Käufer werden laut Kodi zumeist nicht darauf hingewiesen, dass es sich um illegale Angebote handelt.

Auf diversen Onlinemarktplätzen werden immer wieder Streaming-Geräte verkauft, auf denen nicht nur Kodi vorinstalliert ist, sondern auch Erweiterungen, die gezielt Zugriff auf illegale Inhalte erlauben. Das führte in der Vergangenheit dazu, dass Kodi wegen Urheberrechtsverletzungen etwa im Sommer 2015 aus Amazons App-Shop verbannt wurde.

Nutzer wenden sich bei Problemen an die Kodi-Gemeinschaft

Aber auch fehlerhafte Erweiterungen machen den Kodi-Entwicklern das Leben schwer. Es sei nicht möglich, all diese Erweiterungen auf korrekte Funktionsweise zu prüfen. Als Folge davon meldeten sich die betreffenden Käufer bei Kodi selbst, denn die Produkte würden unter ihrem Namen beworben.

Nach Aussage der Kodi-Macher häufen sich in den letzten Monaten Meldungen von Nutzern, die ein Streaming-Gerät mit einer zweifelhaften Kodi-Installation gekauft und jetzt damit Probleme haben. Sie rufen Anwender dazu auf, sich damit an die Anbieter der Kodi-Produkte zu richten, um den Vertrieb zu stoppen. In jedem Fall wollen die Kodi-Macher auf die Einhaltung der Markenrechte pochen und diese mit allen Mitteln durchsetzen.

Auch Anleitungen für illegale Erweiterungen im Visier

Außer gegen Verkäufer von solchen Streaminggeräten wollen die Kodi-Macher auch gegen Anwender vorgehen, die detaillierte Anleitungen anbieten, in denen der Einsatz illegaler Erweiterungen beschrieben wird. Sie gehen davon aus, dass vielen nicht bewusst ist, dass sie damit illegale Aktivitäten fördern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 120,84€ + Versand
  2. bei Caseking kaufen
  3. und Far Cry 5 gratis erhalten
  4. bei Alternate.de

Prinzeumel 24. Apr 2017

Und ist ja leider wirklich so eingetreten... :((

Feuerfred 21. Feb 2016

Die haben ja auch den Schuss nicht gehört. Nur weil mit KODI dann doch mehr geht als das...

ve2000 19. Feb 2016

Nun gut, ich benötige keine Wischgesten in meinen benutzten Apps und selbst wenn, würden...

Anonymer Nutzer 19. Feb 2016

Ich habe mit ein paar Team-Mitgliedern über dein Projekt gesprochen und alle sind...

genab.de 18. Feb 2016

aber bitte warne mich doch, damit ich mir sicher gehen kann, das ich keine "dummheiten...


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /