US-Verteidigungsministerium: Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos

22 Millionen US-Dollar pro Jahr hat das Pentagon laut US-Medien heimlich für die Suche nach Raumschiffen aus dem All ausgegeben. Im Zuge des Programms wurden vor allem die Beobachtungen von Militärangehörigen untersucht.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Ungefähr so dürfte das Pentagon aus Sicht eines niedrig fliegenden Ufos aussehen.
Ungefähr so dürfte das Pentagon aus Sicht eines niedrig fliegenden Ufos aussehen. (Bild: STAFF/AFP/Getty Images)

Das Pentagon ist Medienberichten zufolge jahrelang in aller Stille Berichten über mysteriöse Flugobjekte oder Ufos nachgegangen. Die Aufwendungen für das Advanced Aerospace Threat Identification Program (Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft-und Weltraum) in Höhe von 22 Millionen US-Dollar pro Jahr seien jeweils im Verteidigungshaushalt versteckt gewesen, berichteten New York Times und Politico am Samstag.

Stellenmarkt
  1. IT-Architekt*in für die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
  2. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) im Referat SZ 14 Fachgremienarbeit für Prüf- und ... (m/w/d)
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
Detailsuche

Demnach hat das Pentagon die Existenz des 2007 ins Leben gerufenen Programmes jetzt bestätigt, aber betont, dass es 2012 eingestellt worden sei. Man habe seinerzeit entschieden, dass es wichtigere Dinge gebe, in die man das Geld stecken könne, zitierten die Medien Ministeriumssprecherin Dana White.

Der New York Times zufolge haben Mitarbeiter aber trotz Finanzierungsstopps neben ihren anderen Pentagon-Aufgaben seitdem weiter Berichte über mysteriöse Flugobjekte untersucht, die ihnen von Militärangehörigen zur Kenntnis gebracht wurden. Wie es weiter hieß, kam das Programm auf Initiative von Harry Reid aus Nevada zustande, dem damaligen demokratischen Mehrheitsführer im US-Senat. Er habe seit je her großes Interesse an Weltraumphänomenen gehabt.

Projektleiter ist überzeugt von außerirdischem Besuch

Geleitet wurde das Programm den Angaben zufolge von Luis Elizondo, einem militärischen Geheimdienstbeamten. Das meiste Geld sei an ein vom Milliardär Robert Bigelow betriebenes Forschungsunternehmen geflossen. Der langjährige Reid-Freund und derzeitige Nasa-Mitarbeiter hatte im vergangenen Mai in einer CBS-Sendung betont, er sei "absolut überzeugt", dass Ufos existierten und die Erde besucht hätten.

Golem Akademie
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Vier-Halbtage-Workshop
    25.–28. Januar 2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Laut der Medienberichte wurden im Zuge des Programms Dokumente erstellt, die Beobachtungen verschiedener mysteriöser Flugobjekte beschreiben. Darunter sei ein Flugzeug, das sich mit sehr hoher Geschwindigkeit fortbewegt habe - ohne sichtbare Zeichen eines Antriebs.

Erst in den letzten Tagen hatten einige Wissenschaftler gehofft, kurz vor der Entdeckung eines interstellaren Raumschiffs zu stehen: US-Astronomen des Projekts "Breakthrough Listen" hatten am 13. Dezember 2017 vom Green-Bank-Teleskop im US-Bundesstaat West Virginia aus den Asteroiden Oumuamua untersucht. Allerdings konnten die Sensoren keinerlei Hinweise finden, dass sich in dem langgezogenen Brocken irgendetwas Auffälliges verbirgt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Held vom... 23. Dez 2017

"Ihr macht das so lange, bis ihr abgeschossen und seziert werdet. Und dann ist das...

bombinho 22. Dez 2017

Die Frage ist, wird tatsaechlich etwas uebertragen? Raumzeit ist etwas, was erst im...

n0x30n 19. Dez 2017

Das ist grundsätzlich ein sehr sinnvolles Programm. Viele vergessen wohl, was UFO...

Anonymer Nutzer 18. Dez 2017

hehehe, gar keine schlechte Idee ... Wenn die nun wirklich schon länger hier ihr Unwesen...

Chrizzl 18. Dez 2017

Herrlich, könnte fast ein Statement von Trump sein :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Informatik
"Programmieren lernen tut weh"

Doris Aschenbrenner ist eine der jüngsten Professorinnen für Informatik in Deutschland. Ein Porträt über eine Frau mit einer großen Liebe für Roboter.
Ein Porträt von Peter Ilg

Informatik: Programmieren lernen tut weh
Artikel
  1. Apple: Kunde zeigt das Innere des Macbook Pro 14 mit M1 Pro
    Apple
    Kunde zeigt das Innere des Macbook Pro 14 mit M1 Pro

    Das neue Macbook Pro 14 kann wie die Vorgänger aufgeschraubt werden. Zumindest Akku und Ports sind auswechselbar, RAM und SSD aber nicht.

  2. Scoolio: Daten hunderttausender Schüler im Netz abrufbar
    Scoolio
    Daten hunderttausender Schüler im Netz abrufbar

    Die für die Schule gedachte App Scoolio hat zahlreiche persönliche Daten preisgegeben. Die Betreiber werden für ihr Verhalten kritisiert.

  3. Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?
    Plugin-Hybride
    Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?

    Die Plugin-Hybride der Mercedes C-Klasse sollen elektrisch mehr als 100 km weit kommen. Doch die Ampelkoalition könnte die umstrittene Förderung streichen.
    Von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Seagate Exos 18TB 319€ • Samsung 4K-Monitore & TVs günstiger (u. a. 50" QLED 2021 749€) • Alternate-Deals (u. a. Asus B550-Plus Maiboard 118€) • Neues Xiaomi 11T 256GB 549,90€ • Switch OLED 359,99€ • Speicherprodukte von Sandisk & WD [Werbung]
    •  /