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Medienbericht: Viele Xbox-Studioleiter lehnen Game Pass offenbar ab

Innerhalb der Xbox-Studios wächst der Widerstand gegen Game Pass. Verantwortliche sehen den Wert ihrer Spiele durch den Dienst gemindert.
/ Peter Steinlechner
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Artwork des Xbox Game Pass (Bild: Microsoft)
Artwork des Xbox Game Pass Bild: Microsoft

Der Bloomberg-Reporter Jason Schreier hat ungewöhnlich deutliche Einblicke in die Stimmung innerhalb der Xbox-Studios gegeben. Im Podcast Triple Click(öffnet im neuen Fenster) (ab Minute 29) erklärte der für seine guten Kontakte in die Spielebranche bekannte Journalist, dass zahlreiche Studioleiter den Xbox-Dienst Game Pass intern kritisch sähen.

"Es gibt viele Menschen in Führungspositionen der Xbox-Studios, die Game Pass absolut verabscheuen", sagte Scheier.

Ihm zufolge sind diese Manager überzeugt, dass das Abomodell "den Wert ihrer Spiele zerstört" habe und sogar den Wert von Spielen insgesamt mindere. Aus ihrer Sicht sei Game Pass deshalb "zum Nachteil der Spieleindustrie" geworden.

Neue Spiele weiterhin gleich im Abo?

Schreier erwartet, dass künftig nicht mehr jedes große First-Party-Spiel zum Verkaufsstart im Game Pass erscheinen werde. Ein Hinweis darauf sei die jüngst angepasste Strategie rund um Call of Duty.

Neue Teile erscheinen inzwischen nicht mehr direkt zum Verkaufsstart im Game Pass, sondern sollen erst rund ein Jahr später in den Abodienst aufgenommen werden.

Microsoft bezeichnet Game Pass seit Jahren als zentralen Bestandteil der Xbox-Strategie und hebt regelmäßig die Vorteile für Spieler hervor. Gleichzeitig mehren sich jedoch Hinweise darauf, dass das Wachstum des Dienstes hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Wie Golem bereits berichtete, soll Microsoft seine internen Ziele für Game Pass in den vergangenen Jahren mehrfach verfehlt haben.

Schreiers Aussagen deuten darauf hin, dass es nicht nur wirtschaftliche Diskussionen gibt, sondern auch innerhalb der Xbox-Studios grundsätzliche Vorbehalte gegen das Abomodell bestehen.

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