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Medienbericht: Nächste Playstation und Xbox kommen später wegen RAM-Preisen

Steigende RAM -Preise könnten den Start der nächsten Konsolengeneration gehörig durcheinanderbringen.
/ Peter Steinlechner
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Xbox und Playstation auf einer Spielemesse (Bild: ROBYN BECK/AFP via Getty Images))
Xbox und Playstation auf einer Spielemesse Bild: ROBYN BECK/AFP via Getty Images)

Die seit Monaten steigenden Preise für Arbeitsspeicher könnten größere Folgen haben, als viele Spieler bislang annehmen. Laut des Online-Portals Insider Gaming(öffnet im neuen Fenster) diskutieren mehrere Hersteller intern, ob sie geplante neue Konsolen später als vorgesehen auf den Markt bringen – einfach, weil RAM inzwischen so teuer geworden ist.

Sony und Microsoft kündigten offiziell an, dass sie an der Playstation 6 beziehungsweise der nächsten Xbox arbeiten. Details wurden bislang nicht genannt, als Termin wurde bisher Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Dem Bericht zufolge befürchten die Hersteller nun, dass die Kalkulation für Geräte der nächsten Generation kaum noch aufgeht. Selbst kleinere Preisanpassungen würden bei Millionen Stückzahlen enorme Mehrkosten verursachen.

Erst Kapazitäten, dann Konsolen

Es könnte sich lohnen, auf den Bau neuer RAM-Fabriken und in der Folge auf sinkende Preise zu warten. Wie es in dem Bericht weiter heißt, könnten auch bereits verfügbare Konsolen noch einmal teurer werden, sollte die Lage im Jahr 2026 weiterhin angespannt bleiben.

Auslöser ist vor allem die hohe Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren und KI-Hardware. Große Hersteller priorisieren profitablere Produkte wie HBM-Speicher für Beschleunigerkarten, während klassischer DDR-RAM für PCs und Konsolen knapp und teuer ist.

Auch andere Projekte werden wohl unter Kostendruck geraten. Vor besonderen Herausforderungen dürfte derzeit Valve mit der Steam Machine stehen. Der Steam-OS-PC soll im Frühjahr 2026 mit einem Arbeitsspeicher von 16 GByte DDR5 und 8 GByte Grafikspeicher auf den Markt kommen.

Bisher ist kein Preis bekannt, aber die bei der Ankündigung des Geräts von der Community oft erwarteten 500 US-Dollar dürften übertroffen werden.


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