Medienbericht: Microsoft will Fallout und The Elder Scrolls beschleunigen
Offenbar will Microsoft die Entwicklung von einigen wichtigen Spielereihen durch zusätzliche Investitionen deutlich beschleunigen. Betroffen wären davon auch die Bethesda-Marken Fallout und The Elder Scrolls, deren Veröffentlichungsabstände in den vergangenen Jahren immer größer geworden sind.
Gleichzeitig soll der Konzern laut The Information(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) über eine grundlegende Neuaufstellung seines Xbox-Geschäfts nachgedacht haben. Auch eine Ausgliederung der Sparte sei angedacht worden. Dabei würden neue Blockbuster-Spiele massiv helfen – auch Fallout und The Elder Scrolls.
Gerade bei Bethesda dürfte das viele Spieler aufhorchen lassen. Zwischen The Elder Scrolls 5 – Skyrim und dem 2018 angekündigten The Elder Scrolls 6 werden voraussichtlich weit mehr als 15 Jahre liegen. Auch Fallout wartet inzwischen seit dem 2015 erschienenen Fallout 4 auf einen neuen Hauptteil, während Fallout 76 als Online-Ableger weiter unterstützt wird. Ein Fallout 5 wurde bislang nicht offiziell angekündigt.
Bei The Elder Scrolls 6 gab es zuletzt immerhin kleine Lebenszeichen. Todd Howard erklärte im Frühjahr 2026, dass die Entwicklung deutlich stabiler verlaufe als bei früheren Projekten und die internen Builds des Spiels spielbar seien.
TES 6 soll "großartig" aussehen
Zudem bestätigte er, dass das Rollenspiel auf der neuen Creation Engine 3 entstehe und Bethesda mit dem bisherigen Fortschritt zufrieden sei. Erst vor wenigen Tagen erklärte Xbox-Manager Matt Booty außerdem, das Spiel sehe "großartig" aus und komme gut voran. Einen Veröffentlichungstermin oder Informationen zum Inhalt gibt es weiterhin nicht.

Was die Zukunftsszenarien für Xbox angeht: Laut den Berichten standen mehrere Modelle zur Diskussion, darunter die Umwandlung in eine eigenständige Tochtergesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen mit Partnern oder eine spätere Abspaltung. Eine Entscheidung sei allerdings nicht gefallen. Microsoft kommentierte die Berichte bislang nicht.
Die Überlegungen kommen in einer Phase, in der Microsofts Gaming-Sparte nach einer Reihe von Entlassungen und Umstrukturierungen unter besonderer Beobachtung steht. Die großen Marken sollen künftig eine noch wichtigere Rolle spielen. Halo, Fallout und The Elder Scrolls gelten dabei offenbar als zentrale Bausteine der langfristigen Strategie.
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