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Media-Broadcast-Technik am Alex in Berlin
Media-Broadcast-Technik am Alex in Berlin (Bild: Media Broadcast)

Medienanstalten: HD-Antennenfernsehen sucht einen Plattformanbieter

Media-Broadcast-Technik am Alex in Berlin
Media-Broadcast-Technik am Alex in Berlin (Bild: Media Broadcast)

Durch High Definition soll Antennenfernsehen zukunftsfähig werden. Die Medienanstalten haben die Übertragungskapazitäten im neuen DVB-T2/HEVC-Standard heute ausgeschrieben. Getestet werden derzeit Programmangebote mit und ohne DRM.

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Die Medienanstalten haben am 18. November 2014 die Ausschreibung von Übertragungskapazitäten im neuen DVB-T2/HEVC-Standard beschlossen. Digitales Antennenfernsehen soll damit künftig in HD-Qualität möglich sein. Gesucht wird ein Plattformanbieter, der die Programme der privaten Veranstalter verbreitet. Die Ausschreibung läuft bis Ende Januar 2015, so dass eine Entscheidung im März 2015 möglich ist.

Der Vorsitzende der Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten, Jürgen Brautmeier, sagte: "Rund zehn Prozent der TV-Haushalte in Deutschland nutzen aktuell das Antennenfernsehen. Wir wollen für die Zuschauer den Empfangsweg Terrestrik nicht nur erhalten, sondern mit der Möglichkeit des HD-Empfangs und einem größeren Programmangebot auch zukunftsfähig machen."

Durch die Umstellung auf den neuen, effizienteren Übertragungsstandard würden Frequenzen frei, die Mobilfunkunternehmen zukünftig für den Breitbandausbau insbesondere in ländlichen Regionen nutzen könnten.

Der Sendedienstleister Media Broadcast hatte am 6. Oktober 2014 in Berlin ein Pilotprojekt zur Erprobung des neuen DVB-T2-Standards gestartet. Ein weiterer Test zu DVB-T2 wird von IRT/BR in München durchgeführt.

Bei dem Berliner Pilotprojekt geht es um stationären und portablen Indoor-Empfang. Die Testsignale werden im Kanal 42 von den Senderstandorten Alexanderplatz und Schäferberg (jeweils 50 kW ERP) übertragen. Dabei werden nach Unternehmensangaben Datenraten zwischen 18 und 28 MBit/s im Multiplex erzielt, bis zu sieben HDTV-Programme können übertragen werden. Geplant sind Programmangebote mit und ohne DRM.

Bestehende DVB-T-Empfänger lassen sich nicht umrüsten. Bei Fernsehern oder Standalone-Receivern mit wechselbaren Tunern sollte das aber nicht ganz ausgeschlossen sein. Die für ältere Fernseher häufig genutzten billigen DVB-T-Receiver mit Scart-Anschluss dürften aber kaum aufzurüsten sein.


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zebratiger 26. Nov 2014

Hallo, ich wohne nicht in Berlin, wäre aber interessiert, ob dort ( in Berlin ) für die...

Safran01 19. Nov 2014

Ich dachte Media Broadcast wäre schon dafür zuständig. Ich denke das wird mal wieder eine...

TC 19. Nov 2014

träum weiter. erst wenn der letzte Kunde ausgequetscht ist und selbst im tiefsten Afrika...



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