Medienanstalten: Analoge TV-Verbreitung bindet hohe Netzkapazitäten
Die analoge TV-Verbreitung binde im TV-Kabelnetz nach wie vor hohe Netzkapazitäten, die schon heute und in Zukunft immer dringender für HDTV und Internetangebote benötigt werde. Das hat die Aufsichtsbehörde Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) am 28. Juni 2016 erklärt(öffnet im neuen Fenster) . Die DLM habe eine Moderatorenrolle beim Austausch zwischen Fernsehveranstaltern, Kabelnetzbetreibern und der Wohnungswirtschaft übernommen.
Das TV-Kabelnetz in Deutschland ist heute zu 77,1 Prozent digital, geht aus dem neuen Jahrbuch der Medienanstalten hervor. Die digitale Empfangsquote im Kabel ist damit innerhalb eines Jahres um 6,4 Prozent gestiegen. Wahrscheinlich werde die Marke von 80 Prozent, die üblicherweise für einen Analog-Digital-Umstieg Maßstab ist, noch dieses Jahr erreicht.
Rund 34,3 Millionen TV-Haushalte in Deutschland nutzen an mindestens einem Gerät digitales Fernsehen über einen der klassischen Empfangswege Satellit, Kabel, Terrestrik oder IPTV.
Termine sind gesetzt
Der Verband der Kabelnetzbetreiber Anga hat für die Komplettabschaltung das Jahresende 2018 vorgegeben. Am 30. Juni 2017 wird das analoge TV-Programm von Unitymedia eingestellt. Das gab der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg tätige Kabelnetzbetreiber im April 2016 bekannt . Hanau werde als erste Stadt im Kabel digitalisiert. Seit April 2016 soll das analoge Angebot in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg deutlich reduziert werden, dafür sollen ab Mitte Mai weitere digitale TV-Programme in HD-Qualität eingespeist werden.
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