Abo
  • Services:

Medienanstalt: Bürger akzeptieren Rundfunkbeitrag von fast 20 Euro nicht

Der Vorstandsvorsitzende der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt hat eingeräumt, dass die Menschen nicht einsehen, warum sie einen Rundfunkbeitrag von fast 20 Euro zahlen sollen. Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland wurde auch über die geplante Erhöhung gesprochen.

Artikel von veröffentlicht am
Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland
Auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland (Bild: Medientreffpunkt Mitteldeutschland)

Der CDU-Politiker Markus Kurze hat vor einem Akzeptanzproblem bei steigenden Rundfunkbeiträgen gewarnt. Die Bürger würden nicht oder nur sehr schwer einsehen, warum sie einen Beitrag von fast 20 Euro zahlen sollten. "Am Ende interessiert Otto Normalverbraucher: Was wird von meinem Konto abgebucht", sagte Kurze während einer Podiumsdiskussion des Medientreffpunkts Mitteldeutschland.

Stellenmarkt
  1. PSI Energie Gas & Öl, Essen
  2. SV Informatik GmbH, Stuttgart

Kurze ist medienpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt und Vorstandsvorsitzender der Versammlung der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Millionen Menschen versuchen der Zwangszahlung zu entgehen: "4,5 Millionen Beitragskonten waren am Stichtag 31. Dezember 2014 in Mahnverfahren oder Vollstreckung", hatte Christian Greuel erklärt, Sprecher der Beitragskommunikation von ARD/ZDF/Deutschlandradio.

Derzeit seien zwei Beträge im Gespräch, berichtete Matthias Knothe, Leiter der Stabstelle Medienpolitik in der Staatskanzlei Schleswig-Holstein: Der Vorschlag der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) zu einer Senkung oder die Beibehaltung des aktuellen Betrages. Sollten die Länder sich allerdings entscheiden, vom KEF-Vorschlag abzuweichen, was laut einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts möglich sei, müssten sie dies sehr gut begründen, sagte Knothe.

Erhöhung steht angeblich noch nicht fest

Die KEF stellte in ihrem 20. Bericht für 2017 bis 2020 einen Überschuss der Rundfunkanstalten von 542,2 Millionen Euro fest. Die Kommission empfahl eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent auf monatlich 17,20 Euro.

Der Rundfunkbeitrag könnte ab dem Jahr 2021 auf 19,10 Euro im Monat beziehungsweise 229,20 Euro im Jahr steigen. Das hatte der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger im April 2016 erklärt.

Dies werde notwendig, wenn die Mehreinnahmen aufgebraucht seien und die Bedarfe der Anstalten gleichzeitig gleich blieben, sagte Ralf Seibicke, Präsident des Landesrechnungshofs Sachsen-Anhalt und KEF-Mitglied, während der Diskussion.

Nach den Worten des MDR-Verwaltungsdirektors Ralf Ludwig kenne man für solche Berechnungen viele Parameter noch überhaupt nicht. "Ob die ARD-Anstalten genauso anmelden wie jetzt, ist völlig offen", versuchte Ludwig zu beruhigen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 23,99€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

divStar 19. Jul 2018

Nicht nur Reichtsbürger wollen nicht bezahlen. Ich empfinde den Beitrag als sinnlose...

tezmanian 19. Mai 2016

Ok... man merkt Du hast keine Ahnung... Aber ok...

mattsick 15. Mai 2016

Dann zieh doch in die USA. Ich will auch nicht für dich zahlen, wenn du krank wirst, du...

tezmanian 14. Mai 2016

Klar... der Bruder des "Erfinders" des Rundfunkbeitrag für alle.... Naja, wir kennen ja...

chromosch 13. Mai 2016

Aus öffentlichen Interesse kann die Staatsanwaltschaft Ermittlungen bei bestimmten...


Folgen Sie uns
       


Alienware Area-51m angesehen (CES 2019)

Das Area-51m von Dells Gaming-Marke Alienware ist ein stark ausgestattetes Spielenotebook. Das Design hat Dell überarbeitet und es geschafft, an noch mehr Stellen RGB-Beleuchtung einzubauen.

Alienware Area-51m angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke
  3. Optoakustik US-Forscher flüstern per Laser ins Ohr

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
Begriffe, Architekturen, Produkte
Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
Von George Anadiotis


      •  /