Mediathek: ARD will Sendungen aus der Zeit vor 1966 bereitstellen

Die Mediathek der ARD soll dieses Jahr inhaltlich erweitert werden, indem mehr zeithistorische Beiträge dauerhaft bereitgestellt werden.

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Die ARD hat einiges mit der Mediathek vor.
Die ARD hat einiges mit der Mediathek vor. (Bild: Carsten Koall/Getty Images)

Ab Herbst 2020 wird es möglich sein, die Anfänge des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu verfolgen und eine historische Zeitreise zu machen. Die ARD will etliche Nachrichtensendungen und politische Magazine aus dieser Zeitspanne dauerhaft zur Verfügung stellen. Das gilt für nicht-fiktionale Inhalte, die bis 1966 entstanden.

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Der gewählte Zeitpunkt habe rechtliche Gründe, erklärte die Rundfunkanstalt: Ab 1966 seien das Urheberrecht geändert und die Rechteklärung für das Onlinestellen von Archivinhalten damit erschwert worden. Ab dem 27. Oktober 2020 sollen die Inhalte vor 1966 zur Verfügung gestellt werden. Das Datum ist der Unesco-Welttag des Audiovisuellen Erbes und wurde daher gewählt.

Dann wollen alle ARD-Landesrundfunkanstalten und das Deutsche Rundfunkarchiv historische Videobeiträge in der ARD-Mediathek zeitlich unbegrenzt zugänglich machen. Nach und nach soll so ein audiovisuelles Archiv nach dem Vorbild des SWR entstehen, der im Herbst 2019 mit SWR Retro an den Start ging.

Zeithistorische Reisen in der ARD-Mediathek möglich

In der ARD-Mediathek wird es auf den Kanälen der jeweiligen Landesrundfunkanstalten Beiträge aus der aktuellen Berichterstattung aus der Zeit vor 1966 geben. Dazu gehören Nachrichten aus den Bereichen Regionales, Überregionales und Sport. Die ARD verspricht so manche kuriose Meldung, die wiederentdeckt werden könnte.

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Damit soll ein Blick in die Geschichte mit ihrem Zeitgeist, ihrer Sprache und ihren Themen geliefert werden. Die Videos werden zeitlich unbegrenzt verfügbar gemacht. Sie können verlinkt und in eigene Webseiten eingebunden werden.

Der ARD-Vorsitzender Tom Buhrow sagte: "Wir bringen Videos in die ARD-Mediathek, die bislang in unseren Archiven schlummern, ohne dass die Menschen im Land sie sehen können. Als ARD können wir so gemeinsam eine Art kollektives Gedächtnis schaffen und an die Geschichte Deutschlands mit ihren regionalen Schwerpunkten erinnern."

Rundfunk Berlin-Brandenburg leitet das Projekt

Die Federführung für das gesamte Vorhaben in der ARD liegt beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Dessen Intendantin Patricia Schlesinger sagte: "Das Programm ist von der Gemeinschaft finanziert, sie sollte es so weit wie möglich nutzen können. Aufzeichnungen der öffentlich-rechtlichen Sender sind ein wesentlicher Bestandteil des audiovisuellen Erbes in Deutschland, es ist richtig, sie auf diesem Weg bereitzustellen."

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M.P. 17. Jun 2020

Natürlich wäre liebevolle Restaurierung und das Herauskitzeln des Möglichsten aus den...

M.P. 17. Jun 2020

als im Fernsehen die Leute noch geraucht haben, lag die Lebenserwartung bei 40 Jahren?

goto10 17. Jun 2020

Keine Panik, es werden ja nicht alle Inhalte veröffentlicht. Sie werden schon die...

 17. Jun 2020

gelöscht

M.P. 17. Jun 2020

Wird wohl unter "nicht fiktionalem" Inhalt fallen ... "Toast Hawaii" ist doch immer noch...



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