Mediatek MT8195: Nvidia zeigt Geforce-Raytracing auf ARM-Chip
Nvidia hat eine Portierung von Wolfenstein Youngblood(öffnet im neuen Fenster) präsentiert, die inklusive Raytracing auf einem ARM-basierten Prozessor läuft. Die Demo soll veranschaulichen, dass nicht zwingend ein leistungsstarker x86-Chip notwendig ist, sondern CPU-seitig auch Chromebook-Hardware ausreichend sein kann.
Für die Demo hat sich Nvidia mit Mediatek und Machine Games zusammengetan, wobei die drei Unternehmen schon früher kooperiert haben. Die ARM-Version von Wolfenstein Youngblood ist dabei nicht komplett neu, denn für die Portierung zur Nintendo Switch wurde der vorhandene x86-Ableger für Playstation 4, Xbox One (X) und PC bereits entsprechend umgebaut.
Als Prozessor wurde ein Kompanio 1200 alias MT8195(öffnet im neuen Fenster) verwendet, so heißt der für Chromebooks gedachte Mediatek-Chip, der noch 2021 erscheinen soll. Die CPU weist acht Kerne auf, davon vier Cortex-A78, und unterstützt PCIe Gen3. Vermutlich wurde der MT8195 mithilfe einer Entwicklerplatine mit einer Geforce RTX 3060 verbunden, die Raytracing in Wolfenstein Youngblood darstellen kann.
Bildrate und Einstellungen unbekannt
Das Spiel lief unter Arch Linux ARM, wobei die verwendete id-Tech-Engine mitsamt der Vulkan-Grafikschnittstelle bekannt dafür ist, sehr niedrige Anforderungen an den Prozessor zu stellen. Aktuelle x86-Prozessoren wie ein Core i9-11900K erreichen mit maximalen Details rund 500 fps in 720p, wobei Raytracing die CPU-Last steigert.
Weil Nvidia jedoch weder Bildrate noch Einstellungen der Demo verrät, ist die Performance unbekannt. Ohnehin versteht der Hersteller die Präsentation nur als technische Demonstration, eine kommerzielle Veröffentlichung von Wolfenstein Youngblood als ARM-Version samt Raytracing-Unterstützung sei nicht geplant.
Im April 2021 hatte Nvidia eine Partnerschaft mit Mediatek verkündet, damals wurde mit einem Chromebook-Bild geworben. Dediziert war von Gaming die Rede sowie von Nvidia AI, Nvidia RTX und den Geforce RTX 3000.
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