Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Mediacenter-Software: XBMC 11.0 mit Leistungssprung und Airplay

Die freie Mediacenter-Software XBMC ist deutlich verbessert worden. Ab der Version 11.0 "Eden" arbeitet sie schneller und bringt auch eine Unterstützung für Apples Airplay.
/ Christian Klaß
10 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
XBMC 11 - schneller, hübscher und mit mehr Funktionen (Bild: XBMC.org)
XBMC 11 - schneller, hübscher und mit mehr Funktionen Bild: XBMC.org

XBMC 11.0 ist fertig(öffnet im neuen Fenster) und steht unter anderem für Linux, Windows und Mac OS X zum Download zur Verfügung. Die Open-Source-Software für Mediacenter- respektive Heimkino-PCs (HTPC) wurde nicht nur optisch, sondern auch in der Leistung verbessert.

Neben der überarbeiteten Standard-Skin Confluence(öffnet im neuen Fenster) gibt es etwa die Möglichkeit, mit dem optionalen Dirty-Region Rendering nur noch die Bildbereiche zu aktualisieren, die sich bei einem Video auch ändern. Das kann den Grafikchip und die CPU entlasten, ohne die Videoqualität zu beeinträchtigen. Zudem können nun auch unter Linux mittels VAAPI-Unterstützung AMD-Grafikchips der CPU die Decodierung von Videos abnehmen.

Die Fotowiedergabe wird ebenfalls beschleunigt: Der neue, eigens entwickelte JPEG-Decoder soll mindestens doppelt so schnell sein wie die zuvor genutzte Bibliothek cximage. Der Audio- und Videocodec FFmpeg wurde aktualisiert.

XBMC ist ab der Version 11.0 besser vernetzt. Nicht nur, weil Apples Streamingprotokoll Airplay unterstützt wird, sowohl bei der Bildwiedergabe als auch bei der Video- (alle Plattformen) und Musikwiedergabe (exklusive Windows), sondern auch, weil Verbesserungen bei UPnP eingepflegt wurden.

Unverschlüsselte Blu-ray-Inhalte, auch BD-Rips ohne Menüs, werden laut XBMC-Changelog(öffnet im neuen Fenster) besser verarbeitet.

Auch für AppleTV

XBMC(öffnet im neuen Fenster) 11.0 ist seit kurzem im Quellcode sowie für Linux, Windows und Mac OS X verfügbar(öffnet im neuen Fenster) . Für iOS und Apple TV 1 und 2 gibt es ebenfalls schon Portierungen. Auch die XBMC-Linux-Distribution XBMCbuntu Final wurde aktualisiert, sie integriert nun eine vollständige LXDE-Desktop-Umgebung mit Flash-fähigem Webbrowser (Chromium) und der Möglichkeit, herkömmliche Ubuntu-Programme nachzuinstallieren und zu aktualisieren.

In wenigen Tagen wird auch das freie, Linux-basierte MythTV(öffnet im neuen Fenster) in der neuen stabilen Version 0.25 erscheinen. Sie ist für den 2. April 2012 angekündigt und soll ebenfalls viel Neues(öffnet im neuen Fenster) bringen; etwa eine vollständige Hardwaredecodierung auf Intel-, AMD- und Nvidia-Chips, die Möglichkeit in Verbindung mit Zusatzhardware etwa CEC(öffnet im neuen Fenster) -kompatible Fernseher über HDMI fernzusteuern, 3D-Filme wiederzugeben und Aufzeichnungen über HTTP und sonstige Videos zu anderen Geräten zu streamen.


Relevante Themen