Media-Player: Microsoft soll Winamp-Kauf erwägen

Winamp stirbt vielleicht doch nicht so schnell wie gedacht: Nach Informationen von Techcrunch soll AOL mit Microsoft über einen Verkauf des Media-Players und des Media-Streaming-Service Shoutcast verhandeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Will Microsoft Winamp kaufen?
Will Microsoft Winamp kaufen? (Bild: Nullsoft/Screenshot: Golem.de)

Nach der gestrigen Ankündigung von AOL und Nullsoft, Winamp bis zum 20. Dezember 2013 einzustellen, berichtet heute Techcrunch unter Berufung auf eine anonyme Quelle von Rettungsplänen. Demnach steht AOL in Verhandlungen mit Microsoft über einen Verkauf des Media-Players und der Streaming-Software Shoutcast. Die Einstellung der Entwicklung von Shoutcast sollte nach Techcrunch-Informationen ebenfalls in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. AOL gab dem Blog keinen Kommentar zu den angeblichen Verhandlungen.

Winamp wurde vor 15 Jahren entwickelt und zum meistgenutzten Medienplayer, als MP3 noch als Format für Schwarzkopierer galt und mit Napster assoziiert wurde. Heute gibt es MP3-Dateien auch auf Fernsehern, Blu-ray-Playern oder Telefonen, die zum Abspielen kein Winamp benötigen. Auch wenn beispielsweise Winamp für Android immerhin existiert; die meisten Nutzer ziehen den integrierten Player oder andere Software vor.

Es ist schon eine Weile ziemlich ruhig um Winamp. Die Webseite des Projekts listet seit Anfang des Jahres kaum noch Neuigkeiten auf. Die letzte publizierte Nachricht stammt vom April 2013.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


stoergeraeusch 15. Dez 2013

Und es läuft im Gegensatz zu Shoutcast sogar auf dem Raspberry Pi (auch in Verbindung...

EvilSheep 25. Nov 2013

Jip. Dazu kommt, dass imo.im wohl nicht mehr als webclient für skype dienen darf, bzw...

fingus 25. Nov 2013

..als AmigaAmp und wird mit aktuellen Updates weitergepflegt! http://blog.a-eon.biz/blog...

Moe479 24. Nov 2013

das passt aber so garnicht zur bisherigen strategie ... die bei den erwerben und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /