Media Markt und Saturn: Wöchentlich neue Produkte von Chip-Knappheit betroffen

Handy, Drucker, Spülmaschinen: Jede Woche wird bei Media Markt und Saturn ein neues Produkt knapp. Das wird auch über Weihnachten anhalten.

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Chipmangel und Amazon: Media Markt und Saturn sind gefordert.
Chipmangel und Amazon: Media Markt und Saturn sind gefordert. (Bild: Media Markt)

Der neue Ceconomy-Chef Karsten Wildberger warnt davor, dass der Chipmangel das Geschäft mit Elektronikprodukten noch längere Zeit belasten wird. "Je nach Hersteller kann sich das Thema Anfang nächsten Jahres deshalb zum Teil wieder entschärfen, bei manchen Produkten kann das aber auch noch länger dauern", sagte er dem Handelsblatt.

Betroffen seien immer wieder neue Produkte. "Das wechselt tatsächlich im Wochenrhythmus", erklärte Wildberger. "Vor drei Wochen waren es Handys von bestimmten Herstellern, aktuell sind es Spülmaschinen oder einzelne Druckertypen."

Auch im Weihnachtsgeschäft werde es wegen der globalen Logistikengpässe Lieferprobleme geben. Wildberger sieht das Unternehmen aber relativ gut gerüstet. "Es war ja abzusehen, dass es Lieferschwierigkeiten geben wird und dass es bei einigen wenigen Produktgruppen oder bei ganz bestimmten Herstellern eng werden könnte", erklärte er. Deshalb habe Ceconomy vorgesorgt und frühzeitig die Bestände erhöht.

Wildberger machte auch eine indirekte Kampfansage an Amazon: "Wir verfolgen das klare Ziel, eine führende europäische Omnichannel-Plattform aufzubauen", sagte er. "Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Ein relevantes Plattform-Unternehmen aus Europa - ich glaube, dafür gibt es eine starke Nachfrage."

Media Markt und Saturn mit neuen Filialen gegen Amazon

Ceconomy mit den Ketten Media Markt und Saturn habe die Coronakrise genutzt, um die Logistik auszubauen. Ein Netz aus einem neuen nationalen Distributionszentrum und regionalen Lagern ermögliche jetzt kurze Lieferzeiten. "Unser Ziel ist es, dass wir Kunden, die bei uns bestellen, noch am selben Tag beliefern können", versprach Wildberger. Heute schon könnten Kunden innerhalb von 30 Minuten ihre Bestellung im Markt abholen.

Wildberger kündigte an, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren 35 neue Mega-Märkte in Europa eröffnen will. Das erste dieser sogenannten Lighthouse-Formate hat im vergangenen Jahr in Mailand eröffnet, der zweite Markt startet noch in diesem Monat in Rotterdam. "Grundsätzlich sind alle großen Städte für so ein Format geeignet", sagte er. "Nächstes Jahr werden wir auch in Deutschland das erste Lighthouse eröffnen."

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Vögelchen 21. Nov 2021

Wer wird da verarscht? Bis jetzt war immer nur von Schließungen die Rede. Jetzt plötzlich...

dasbinich 08. Nov 2021

Kaufen alle soooo viel mehr als vor oder während Corona? Viele Fabriken sind nicht...

most 08. Nov 2021

Dezentrale Showrooms mit Abholmöglichkeit? Wie viele willst Du davon bauen? Ich glaube...

Aurora_momo 08. Nov 2021

Sehr freundlich Rolf... Ein gutes Einstiegsvideo ist: https://www.youtube com /watch?v...



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