Media Creation Tool: Microsoft zieht November-Update von Windows 10 zurück
Microsoft hat die neue Version von Windows 10 als ISO-Image aus dem Media Creation Tool (MCT) entfernt. Die Nutzer sollten per Windows Update auf die Version 1511 zurückgreifen, teilte das Unternehmen auf Nachfrage des Magazins Winbeta mit(öffnet im neuen Fenster) . Über das MCT sei nur noch die zum Start veröffentlichte Version 10240 verfügbar(öffnet im neuen Fenster) . Warum Microsoft die Version entfernt habe, erklärte das Unternehmen nicht.
Einige Nutzer berichten(öffnet im neuen Fenster) , dass das November-Update auch per Windows Update nicht verfügbar sei. Auch dazu gibt es keine klare Aussage von Microsoft. "Wenn das Update derzeit nicht verfügbar ist, wirst du es schon bald bekommen" , ist alles, was Microsoft dazu schreibt. Man werde das Update nach und nach allen Nutzern zur Verfügung stellen.
Verbesserter Edge-Browser und Startmenü
Microsoft hatte vor knapp einer Woche mit der Verteilung des ersten großen Updates für Windows 10 begonnen. Das Update ist das erste von mehreren, die Microsoft in den nächsten Monaten und Jahren für Windows 10 ausliefern will – ähnlich wie Apple bei iOS und Google bei Android.
Zu den Neuerungen zählen unter anderem Verbesserungen beim Edge-Browser, dem Explorer und dem Startmenü. So lassen sich die Titelleisten über die Einstellungen nun einfärben, was es einfacher macht, geöffnete Fenster durch ihre Akzentfarbe voneinander zu unterscheiden. Inhalte wie die in Eigene Dateien können auf andere Partitionen oder Ordner als C:\ ausgelagert werden, was für günstige Tablets mit SD-Karte interessant ist.
Nachtrag vom 25. November 2015, 10:50 Uhr
Mittlerweile ist das November-Update auch wieder per Media Creation Tool verfügbar. Laut Microsoft-news(öffnet im neuen Fenster) , dem eine Stellungnahme von Microsoft vorliegt, waren Fehler bei den Privatsphäre-Einstellungen der Grund für das temporäre Entfernen des Updates. Wer das Update einspielte, sollte seine Privatsphären-Einstellungen überprüfen. Microsoft will aber auch selbst mit einem Update die Einstellungen wieder auf den Zustand vor dem Update zurückstellen. Es sollen nur wenige Anwender betroffen sein.
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