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Media Broadcast: Viele weitere Senderstandorte für Digitalradio DAB+

Das Digitalradio DAB+ wird derzeit stark ausgebaut. Zur Verdichtung des Netzes wächst die Zahl der Senderstandorte bis Ende 2016 auf 110 an, wie Media Broadcast meldet.

Artikel veröffentlicht am ,
Neuer Sendeturm der Telekom für DVB-T2 und DAB+ wurde unlängst errichtet.
Neuer Sendeturm der Telekom für DVB-T2 und DAB+ wurde unlängst errichtet. (Bild: Deutsche Telekom)

Media Broadcast baut das Netz für das Digitalradio DAB+ weiter aus. Das gab das Unternehmen bekannt. Neun weitere Senderstandorte in Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wurden in Betrieb genommen.

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Das Analogradio soll abgeschaltet und durch DAB+ ersetzt werden. Während das Deutschlandradio die UKW-Abschaltung im Jahr 2025 für richtig hält, wollte die ARD sich bisher noch nicht festlegen.

Die neuen Standorte verbesserten die Verbreitung des Programmangebots mit öffentlich-rechtlichen und privaten Digitalradioprogrammen im Kanal 5C, erklärte der Netzinfrastrukturbetreiber Media Broadcast, der dem Mobilfunkprovider Freenet gehört.

Noch nicht vollständig ausgebaut

Ein Schwerpunkt der weiteren Ausbaustufe ist Bayern mit den Standorten Landshut und Amberg. Geplant sei zudem die zeitnahe Aufschaltung des Senderstandortes Grünten. Darüber hinaus wurde der Bundesmux bereits an den Standorten Brotjacklriegel und Büttelberg in Bayern und Edenkoben in Rheinland-Pfalz aktiviert. In Nordrhein-Westfalen ist das Programm seit Ende Juli in Münster zu empfangen. Weitere Senderstandorte werden Ende August in Calau bei Cottbus in Brandenburg und Bremerhaven-Schiffdorf in Bremen in Betrieb genommen.

Weil die Sendernetze für DAB+ noch nicht vollständig ausgebaut sind, gibt es vor allem in ländlichen Gebieten und dort insbesondere innerhalb von Häusern Lücken bei der Versorgung mit Digitalradio. Media Broadcast erklärte: "Zur weiteren Verdichtung des Netzes wächst die Zahl der Senderstandorte bis Ende 2016 auf insgesamt 110 an. Der Bundesmux kann dann von 80 Prozent der Einwohner 'inhouse' empfangen werden." Beim Mobilempfang decke der Betreiber dann 95 Prozent der Fläche ab. Nahezu komplett erreicht würden die Bundesautobahnen.

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zuschauer 15. Aug 2016

Ich bin daran interessiert, meinen Lieblingssender DLF überall gut hören zu können...

smarty79 15. Aug 2016

Dann bin ich mal gespannt auf Dein analoges SFN. Oder Dein analoges Signal mit dem...

smarty79 15. Aug 2016

Hauptproblem ist hier meines Erachtens, dass Medienrecht Landessache ist und die Politik...

ManMashine 15. Aug 2016

Naja das kann man aber nicht so vergleichen. DAB und DAB+ benutzen properitäre Technik...

prody0815 13. Aug 2016

Indem man noch zur Schule geht und nicht weiß das mehr als nur ein Smartphone benötigt...


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