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Media Broadcast: DVB-T2 verspricht exklusive Inhalte in 1080i/50

Zwei Sender werden ihre Inhalte über DVB-T2 in höherer Auflösung ausliefern als über Kabel und Satellit. Full-HD werde auf heutigem Stand dafür einfach hochgerechnet, was nichts bringe, hält Kabel Deutschland dagegen.

Artikel veröffentlicht am ,
DVB-T2 kommt von Media Broadcast.
DVB-T2 kommt von Media Broadcast. (Bild: Media Broadcast)

Der Sendedienstleister Media Broadcast will für den neuen Antennenstandard DVB-T2 Inhalte in hoher Auflösung ausliefern. Media Broadcast erklärte am 6. Juli 2015: "So werden beispielsweise ZDF und RTL ihre Programme, im Gegensatz zu Kabel und Satellit, erstmals in Full-HD (1080i/50) ausstrahlen." Das Kürzel 1080i/50 steht für eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel mit 50 Halbbildern pro Sekunde.

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Der Umstieg auf den neuen terrestrischen Fernsehübertragungsstandard DVB-T2 mit dem Kompressionsverfahren HEVC soll 2018 vollzogen werden. Der Sendedienstleister Media Broadcast hatte am 6. Oktober 2014 in Berlin ein Pilotprojekt zur Erprobung des Standards gestartet. Ein weiterer Test zu DVB-T2 wird von IRT/BR in München durchgeführt, noch ein weiterer ist geplant.

"Kein Mehrwert"

Maurice Böhler, Unternehmenssprecher von Kabel Deutschland, sagte Golem.de: "Kabel Deutschland verbreitet die Sender immer in der Auflösung beziehungsweise Framerate, wie sie der jeweilige Programmanbieter anliefert. Im Fall der öffentlich-rechtlichen Sender, also auch der ARD, sind das 720p50, bei allen anderen HD-Programmen 1080i50. Um alle Sender in 1080i50 verbreiten zu können, müsste Media Broadcast die Signale also 'hochrechnen'." Auf dem heutigen Stand - sowohl im Hinblick auf den Content, als auch die Endgeräte zu Hause - biete dieses Verfahren für die Bildqualität und damit für den Zuschauer "keinen Mehrwert".

Die privaten Anbieter und Netzbetreiber wollen ein DVB-T2-Angebot, das überwiegend verschlüsselt und bundesweit einheitlich vermarktet wird, während die öffentlich-rechtlichen Sender weiterhin unverschlüsselt zu empfangen sein sollen. Auf der Branchenmesse Anga Com in Köln im Juni 2015 wurden Aussagen zu den Preisen der verschlüsselten DVB-T2-Programme gemacht. "Es wird einen attraktiven Monatspreis im einstelligen Euro-Bereich geben", sagte Holger Meinzer, Chief Commercial Officer B2B bei Media Broadcast.



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ms (Golem.de) 07. Jul 2015

Ja, 1080i - wurde korrigiert.

nille02 07. Jul 2015

Hast Recht, MBAFF gibt es nicht mehr aber andere Methoden (SAFF) gibt es noch weiterhin.

DanielH 07. Jul 2015

Nein das liegt schlicht und ergreifend an den TV-Geräten. 100hz und 200hz Geräte können...

nille02 07. Jul 2015

Wenn es die denn frei zu empfangen geben wird. Bei der Handball WM hatte der...

Der Held vom... 07. Jul 2015

Internet kaputt? Adresse von Youporn vergessen? ;-)


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