Medal of Honor Warfighter: Navy Seals wegen Beratungstätigkeit bestraft

Die US-Armee hat sieben Soldaten der Eliteeinheit Navy Seals disziplinarrechtlich bestraft, weil sie Electronic Arts bei der Entwicklung von Medal of Honor Warfighter beraten haben.

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Zwischensequenz von Medal of Honor Warfighter
Zwischensequenz von Medal of Honor Warfighter (Bild: Electronic Arts)

Authentisch und "echter" als die Konkurrenz: So hat Electronic Arts sein Actionspiel Medal of Honor Warfighter angepriesen. Zwar ist davon in dem simpel gestrickten Ego-Shooter so gut wie nichts zu spüren - aber offenbar hat sich EA tatsächlich von Elitesoldaten beraten lassen. Jedenfalls wurden deshalb sieben Mitglieder der Navy Seals nun disziplinarrechtlich belangt, berichtet CBS. Die Soldaten sind allesamt noch aktiv im Dienst; einer soll an dem Einsatz beteiligt gewesen sein, der zum Tod von Osama Bin Laden geführt hat.

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Die sieben Elitekämpfer sollen den Entwicklern von Electronic Arts im Frühjahr und Sommer 2012 an insgesamt zwei Tagen als bezahlte Berater zur Verfügung gestanden haben. Damit haben sie zum einen gegen die Vorschrift verstoßen, dass Navy Seals nicht öffentlich auftreten. Zum anderen haben sie den Spielentwicklern als geheim eingestuftes Material gezeigt, so die US-Armee.

Das amerikanische Verteidigungsministerium hat den Vorgang auf der Webseite Polygon bestätigt. Die Soldaten erhalten eine Abmahnung, die ihre Aussichten auf eine Beförderung einschränkt. Außerdem bekommen sie zwei Monate lang nur die Hälfte ihres Solds.

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