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Mecklenburg-Vorpommern: Eine Stadt will schnell 5G-Standorte bieten

Statt in zwei Jahren will in Schwerin die Deutsche Funkturm schnell Standorte für 5G bieten, um beim Netzausbau voranzukommen.
/ Achim Sawall
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Deutsche-Funkturm-Chef Bruno Jacobfeuerborn und Rico Badenschier (SPD), Oberbürgermeister (rechts) (Bild: Deutsche Funkturm)
Deutsche-Funkturm-Chef Bruno Jacobfeuerborn und Rico Badenschier (SPD), Oberbürgermeister (rechts) Bild: Deutsche Funkturm

Die Stadt Schwerin hat mit der Telekom-Tochter Deutsche Funkturm einen schnellen Ausbau mit 5G vereinbart. Das gab das Unternehmen am 30. Juli 2020 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . "Die Landeshauptstadt hat großes Interesse daran, dass der 5G-Ausbau schnell und ohne Reibungsverluste vorangeht" , sagte Rico Badenschier (SPD), Oberbürgermeister von Schwerin. Für die Standortsuche in der Innenstadt seien vor allem städtische Flächen wichtig. Deshalb wolle man bei der Standortsuche eng mit der Deutschen Funkturm zusammenarbeiten.

Um den Ausbau einer modernen Mobilfunkinfrastruktur in Schwerin zu intensivieren und voranzutreiben, haben Badenschier und Deutsche-Funkturm-Chef Bruno Jacobfeuerborn eine Absichtserklärung unterzeichnet. Jacobfeuerborn erklärte: "Die Nutzung städtischer Liegenschaften wird dabei helfen, dass der Mobilfunkausbau mit den Kundenbedürfnissen Schritt hält." Bei einem neuen Antennenstandort dauert es bisher etwa zwei Jahre von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme. Ein großer Teil dieser Zeit entfalle auf die Suche nach einem geeigneten Standort.

Die Telekom betreibt in Schwerin seit diesem Monat 43 Standorte. Bis zum Jahr 2022 sollen vier weitere hinzukommen. Zusätzlich ist an einem Standort eine Erweiterung mit LTE geplant. Der LTE-Ausbau sei auch deshalb wichtig, weil alle Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden, erklärte(öffnet im neuen Fenster) die Telekom am 6. Juli 2020.


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