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Mechwarrior 5 im Test: Stampfen, schießen, schmunzeln

Spätestens, als wir mit unserem 100 Tonnen schweren Mech durch Gebäude stampfen und mit Lasern die Rüstung des Gegners schmelzen, sind wir innerlich nur noch am Lächeln. Mechwarrior 5 funktioniert als Riesen-Roboter-Simulator klasse. Gerade der Coop-Modus zeigt aber: Hier fehlte Entwicklungszeit.

Ein Test von veröffentlicht am
Mit unserem Dragon stampfen wir alles platt - was für ein Spaß! (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Reaktor online, Sensoren online, Waffen online - alle Systeme nominal: Diese Worte bekommen wir im Roboterspiel Mechwarrior 5: Mercenaries häufig zu hören, bevor wir mit unseren gigantischen und bis an die Metallplatten bewaffneten Kampfmechs ins Gefecht stapfen. Der fünfte Ableger der beliebten Simulation stammt von Piranha Games - das ist das Studio, das auch den kostenlosen Mehrspielerableger Mechwarrior Online entwickelt hat.

Inhalt:
  1. Mechwarrior 5 im Test: Stampfen, schießen, schmunzeln
  2. Im Coop Däumchen drehen
  3. Lokalisation und Fazit

Dieses Mal geht es allerdings im Einzelspielermodus oder mit bis zu drei Freunden auf Mech-Jagd - und die macht im Kern wieder eine Menge Spaß. Das Gameplay ist, wie schon in Mechwarrior Online, einmal mehr exzellent. Die großen Mechs steuern sich träge und klingen wuchtig, so wie wir es uns vorstellen würden. Es ist aber das Gerüst drumherum, das gerade dem Coop-Modus von Mechwarrior 5 schadet. Uns wäre es lieber gewesen, wenn die Entwickler hier ein paar Monate weiterentwickelt hätten.

Krieg in der Inner Sphere

Es ist das Jahr 3015 - Kriege zwischen den Häusern Davion, Steiner, Kurita und anderen werden mit Söldnern gefochten, die ihre Battlemechs in die Schlacht führen. Schon im Prolog der Kampagne wird uns die Lage bewusst, wenn wir mitten in den Konflikt geworfen werden. Wir sind der Kommandeur eines vierköpfigen Pilotenteams - im Battletech-Universum Lance genannt.

  • Auf dem Markt kaufen wir neue Mechs und Teile ein. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unsere Lance aus vier Piloten (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nach getaner Arbeit geht es ans Plündern. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Statistik am Ende eines Auftrags (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Mechs sind riesig. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Markt kaufen wir neue Mechs und Teile ein. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Aufträge haben eine kleine Geschichte dahinter. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir kämpfen für verschiedene Häuser der Inner Sphere. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ausstatten der eigenen Mechs macht viel des Spielspaßes aus. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Aktion kostet Geld und Zeit. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur ein Ausschnitt der Weltkarte ist schon riesig. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt manchmal auch seltene Mechs zu kaufen. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Missionen werden im Kontrollraum besprochen. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In der Mech Bay sehen wir unsere Roboter aus der Ego-Perspektive. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Aktion kostet Geld und Zeit. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Dabei hat sich am Spielprinzip zum bereits 17 Jahre alten Vorgänger Mechwarrior 4: Mercenaries wenig verändert: Wir führen zufallsgenerierte Aufträge für eine der vielen Fraktionen aus, indem wir bis zu 100 Tonnen schwere Battlemechs steuern - wahlweise mit Maus und Tastatur, mit dem Gamepad oder auch dem Joystick. Vorher rüsten wir diese mit Autokanonen, Raketenwerfern, PPCs, Maschinenkanonen oder Lasern aus.

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Wieder gibt es vier Mech-Kategorien, die nach Gewicht eingeteilt sind: Leichte Mechs sind schnell, wendig und meist weniger gut gepanzert. Mittlere Mechs bilden einen Mix aus Geschwindigkeit und Feuerkraft, während schwere Mechs mit mehr Waffen langsamer laufen. Assault-Mechs sind die größten Vertreter. Ihre Panzerplatten sind dick und ihre Bewaffnung unerreicht. Dafür sind sie meist ein leichtes Ziel.

Jeder Mech-Kategorie gehören etwa ein Dutzend verschiedener Modelle an, die wiederum in unterschiedlichen Varianten mit teils sehr unterschiedlicher Bewaffnung zur Verfügung stehen. Der Hunchback HBK-4P hat in seinem rechten Torso sechs mittlere Laser installiert, während der HBK-4D stattdessen eine monströse AC/20-Kanone verwendet. Die Mech-Auswahl ist riesig und langweilig wird uns hier nicht so schnell. Wir merken allerdings, dass der Entwickler Piranha Games teilweise Mech-Modelle von Mech Warrior Online übernommen hat. Auch fehlen - zumindest noch - die berüchtigten Clan-Mechs mit ihren überlegenen Waffen.

  • Auf dem Markt kaufen wir neue Mechs und Teile ein. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unsere Lance aus vier Piloten (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nach getaner Arbeit geht es ans Plündern. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Statistik am Ende eines Auftrags (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Mechs sind riesig. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Auf dem Markt kaufen wir neue Mechs und Teile ein. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Einige Aufträge haben eine kleine Geschichte dahinter. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wir kämpfen für verschiedene Häuser der Inner Sphere. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Ausstatten der eigenen Mechs macht viel des Spielspaßes aus. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Aktion kostet Geld und Zeit. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Nur ein Ausschnitt der Weltkarte ist schon riesig. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Es gibt manchmal auch seltene Mechs zu kaufen. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Missionen werden im Kontrollraum besprochen. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • In der Mech Bay sehen wir unsere Roboter aus der Ego-Perspektive. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Aktion kostet Geld und Zeit. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Unsere Lance aus vier Piloten (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Im Gegensatz zu Mechwarrior Online sind die Größen der Ordonanzsockel in kleine, mittlere und große Slots unterteilt. So kann ein leichter Jenner niemals einen großen Laser nutzen. Die große AC/20 des Hunchback HBK-4G kann aber etwa durch eine kleinere AC/10 ausgetauscht werden.

Mechwarrior 5 schafft durch dieses Prinzip eine gewisse Balance, ohne zu simpel zu wirken, denn Rüstungsplatten, Heatsinks, Munitionspakete und anderes müssen wir noch immer selbst ausrüsten - eine spaßige und zeitverschlingende Tüftelei. Einzig der Fakt, dass wir keine größeren Motoren in unsere Kampfroboter bauen können, finden wir etwas nervig. So sind viele Mechs immer gleich schnell und der flinke Jenner rennt nicht mit 140 km/h über das Schlachtfeld.

Mechwarrior Online lässt grüßen

Wer Mechwarrior Online kennt, der wird auch schnell mit der Steuerung in Mechwarrior 5 vertraut. Unsere Mechs können wir in der Cockpit-Ansicht oder der dritten Person steuern. Unser Fadenkreuz gibt an, wo unsere am Torso und an den beweglichen Armen befindlichen Waffen hinschießen. Allgemein gesagt schießen unsere Kanonen dorthin, wo wir auch hinzielen. Die Position einer Waffe ist dabei trotzdem wichtig. Eine recht weit unten angebaute AC/10 birgt etwa eine größere Gefahr, im Hügel vor uns einzuschlagen, statt die Gegner zu treffen.

Auch spielen die Projektilgeschwindigkeiten, mit Ausnahme von Laserwaffen, eine Rolle. Dabei sollten wir unsere Munitionsanzeige und den Hitzewert im Auge behalten, damit wir nicht mitten im Gefecht abschalten. Uns wird außerdem farblich angezeigt, wie es um unsere Panzerung steht. Die bedeckt verschiedene Teile des Mechs: zwei Arme, zwei Beine, den linken Torso, rechten Torso, mittleren Torso und den Kopf. Erst wenn wir zwei Beine, den mittleren Torso oder den Kopf verlieren, geht unser Mech zu Boden. Allerdings können uns Gegner beispielsweise den Waffenarm abschießen - und wir können nicht mehr zurückfeuern. Andersherum funktioniert das natürlich genauso.

Durch diese vielen Systeme spielt die richtige Positionierung und Drehung des eigenen Mechs eine große Rolle. Achten wir nicht auf unsere Werte, dann sind wir schnell Altmetall. Diese taktische Tiefe in Mechwarrior 5 ist seit jeher herausfordernd und macht einfach Spaß. Wenn wir dann mit unseren Robotern lautstarke Raketensalven mit wuchtigem Sound abfeuern, auf unsere Panzerung Geschosse donnern und wir mit voller Geschwindigkeit durch Lagerhäuser und Mauern brechen, als wären diese aus Papier, dann können wir nicht anders als zu grinsen.

  • Auf dem Markt kaufen wir neue Mechs und Teile ein. (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
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Mechwarrior 5: Mercenaries (Bild: Piranha Games/Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Gekämpft wird übrigens gegen gegnerische Abwehrtürme, Panzer, Hubschrauber und natürlich Battlemechs. Die Gefechte sind zu Beginn sehr einfach, können in der Kampagne aber schnell zu einer echten Herausforderung werden. Kommen zwei mickrige Panzerchen angefahren, lachen wir noch. Wenn ein Schwarm aus 20 Helikoptern uns verfolgt und wir von leichten Mechs umzingelt werden, dann treten wir lieber auf das Gaspedal.

Bei den KI-Kameraden und Gegnern, beim Missionsdesign an sich und beim hanebüchen schlecht umgesetzten Coop-Modus scheitert das Spiel allerdings. Leider.

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Im Coop Däumchen drehen 
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_2xs 06. Jan 2020

Bei der Zielgruppe sollte es wenigstens ein physisches Release geben. Gern auch mit PSVR.

Sharra 30. Dez 2019

Im Endeffekt läuft es drauf hinaus, dass man ein und die selben 3 Missionen, mit leichten...

konglumerat 27. Dez 2019

mw5 hat nicht nur spielerisch versagt sondern beim drumherhum, und gelegen haben kann es...

Dukat 26. Dez 2019

Wie im Beitrag bereits erwähnt hat der Entwickler Piranha Games auch den Free-to-Play...

ibsi 25. Dez 2019

+1 / kt Frohe Weihnachten ;)


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