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Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch.
Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mechanische Tastatur Poker 3 im Test: "Kauf dir endlich Dämpfungsringe!"

Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch.
Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn es um 60-Prozent-Tastaturen geht, fällt häufig der Name Vortex Poker 3: Die kleine mechanische Tastatur kommt unter anderem mit mechanischen Cherry-Switches und drei frei programmierbaren Ebenen. Unser Autor hat die Tastatur einem Langzeittest unterzogen - zum Leidwesen seiner Kollegen.
Ein Praxistest von Tobias Költzsch

Für jemanden, der den Großteil seines Arbeitstages mit dem Schreiben auf einer Tastatur verbringt, ist die Auswahl des Arbeitsgerätes wichtiger, als möglicherweise angenommen: Jeder, der einmal auf einer guten Tastatur mit mechanischen Switches getippt hat, kann das hoffentlich bestätigen. Das Tippgefühl ist direkter und angenehmer, bei halbwegs anständiger Tipptechnik ist zudem die Präzision hoch.

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Wer wie der Autor dieses Textes zudem immer viel auf seinem Schreibtisch liegen hat, zum Beispiel zahlreiche Testgeräte, freut sich zusätzlich noch über eine möglichst kleine Tastatur. Die Extremform ist dabei eine sogenannte 60-Prozent-Tastatur. Der Begriff "60 Prozent" wird üblicherweise von den Herstellern selbst nicht verwendet, sondern hat sich in der Tastatur-Community entwickelt.

  • Aufgrund der geringen Größe ist ein Großteil der Tasten doppelt belegt. Einige Tasten enthalten auch Zeitanweisungen für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Font der Beschriftung gefällt uns sehr gut, leider nutzen sich die Keycaps bereits nach knapp zwei Monaten merklich ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Poker 3 wird per Mini-USB-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind vier Dip-Switches eingebaut. Mit diesen können neben QWERTZ auch drei andere Tastatur-Layouts eingestellt werden: QWERTY, Dvorak und Colemak. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vortex Poker 3 ist eine mechanische Tastatur mit 62 Tasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch Verzicht auf separate Funktionstasten ist die Poker 3 nur so groß wie der Hauptblock einer normal großen Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell kommt mit Cherry-MX-Blue-Switches - der Hersteller bietet bis auf die White-Schalter allerdings auch alle anderen Cherry-MX-Switches an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine der Poker 3; das Gehäuse ist aus Aluminium, die Grundplatte mit den Switches ist ebenfalls aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps der Poker 3 sind aus dickem PBT. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Vortex Poker 3 ist eine mechanische Tastatur mit 62 Tasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Gemeint sind Keyboards, die lediglich 61 beziehungsweise 62 Tasten haben, je nach Layout. Damit sind 60-Prozent-Tastaturen so groß wie der Hauptblock einer Standardtastatur mit 105 Tasten - sie hat also keinen Nummernblock, keine F-Tasten, keinen Sechserblock und keine Pfeiltasten. Dafür sind die Tasten so groß wie die einer großen Tastatur mit komplettem Tastenumfang - Nutzer müssen sich also nicht an kleine Tasten gewöhnen.

Test mit Cherry-MX-Blue-Switches

Zu den bekanntesten Vertretern der 60-Prozent-Tastaturen zählen die Poker-Modelle von Vortex beziehungsweise KBC. Mit der Poker 3, die offizielle Schreibweise lautet Pok3r, ist mittlerweile die dritte Version erschienen, die wir einem knapp zweimonatigen Langzeittest unterzogen haben. Dabei hat sich der Autor nicht nur bisher gewohnte Bewegungen abgewöhnen und neue erlernen müssen, sondern ist auch ein wenig seinen Kollegen auf die Nerven gegangen - gelegentliche Nerf-Angriffe waren die Folge.

Das liegt zum großen Teil weniger an der Poker 3 im Speziellen, sondern an der Switch-Auswahl: Die Tastatur ist vom Hersteller aus wahlweise mit den Cherry-MX-Switches Black, Red, Brown, Clear, Green und Blue erhältlich; wir haben uns für ein schwarzes Modell mit blauen Schaltern entschieden. Diese haben eine Betätigungskraft von 600 mN und sind nicht nur taktil, sondern klicken auch noch - für den Autor des Textes ein Traum, für die Kollegen eher weniger.

Ratatatatatatatata! 

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sogos 25. Feb 2017

Och, gerade emacs, vi(m) und die Console sind doch ausgelegt alles ueber die 61/62...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Ich muss gestehen, mir gefällt das gut. Die links liegenden FN-Tasten löse ich häufig...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Dann gewöhn Dir doch einen anderen Tippstil an. Das geht. Wirklich.

ArthurDaley 24. Feb 2017

Danke, dass Du uns missionierst....das brauchen wir.

peter_pan 23. Feb 2017

Mist, also doch Traum wieder geplatzt. Danke für die Aufklärung. :)



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