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Verfügbarkeit und Fazit

Die Poker 3 kostet beim Hersteller Vortex zwischen 120 und 135 US-Dollar - je nach Farbe und Switches. Bei Amazon sind die Tastaturen anders als beim Hersteller auch im QWERTZ-Layout erhältlich. Unser Modell in Schwarz mit Cherry-MX-Blue-Switches kostete 136 Euro bei Amazon. Modelle mit Beleuchtung kosten um die 170 Euro.

Fazit

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Eine Tastatur mit nur 61 Tasten ist gewöhnungsbedürftig - gleichzeitig aber auch ein Segen. Wir hatten noch nie so viel Platz auf unserem Schreibtisch wie mit der kleinen Poker 3. Aufgrund der geringen Größe ist die Tastatur auch schnell eingepackt, um sie beispielsweise im Homeoffice oder auch im Hotelzimmer während einer Messe zu nutzen.

  • Aufgrund der geringen Größe ist ein Großteil der Tasten doppelt belegt. Einige Tasten enthalten auch Zeitanweisungen für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Font der Beschriftung gefällt uns sehr gut, leider nutzen sich die Keycaps bereits nach knapp zwei Monaten merklich ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Poker 3 wird per Mini-USB-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind vier Dip-Switches eingebaut. Mit diesen können neben QWERTZ auch drei andere Tastatur-Layouts eingestellt werden: QWERTY, Dvorak und Colemak. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vortex Poker 3 ist eine mechanische Tastatur mit 62 Tasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch Verzicht auf separate Funktionstasten ist die Poker 3 nur so groß wie der Hauptblock einer normal großen Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell kommt mit Cherry-MX-Blue-Switches - der Hersteller bietet bis auf die White-Schalter allerdings auch alle anderen Cherry-MX-Switches an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine der Poker 3; das Gehäuse ist aus Aluminium, die Grundplatte mit den Switches ist ebenfalls aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps der Poker 3 sind aus dickem PBT. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Durch Verzicht auf separate Funktionstasten ist die Poker 3 nur so groß wie der Hauptblock einer normal großen Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Das lohnt sich unserer Meinung nach schon: Zum einen empfinden wir es besonders bei längeren Texten als angenehmer, mit einer mechanischen Tastatur zu tippen. Zum anderen sind wir mit einer derartigen Tastatur auch präziser. Welchen Switch Nutzer letztlich präferieren, ist Geschmackssache - der Autor dieses Tests schwört auf taktile Cherry MX Blue mit Klick.

Diese können in einer Büroumgebung allerdings zur Herausforderung für die Kollegen werden, besonders, wenn hart angeschlagen wird. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei mechanischen Tastaturen, einen Gang beim Anschlag zurückzuschalten - die Kollegen werden es einem danken. Die Poker 3 hat zwar kein großes Gehäuse, es reicht allerdings aus, um einen harten Anschlag noch zu verstärken.

Die Programmierfunktionen der Poker 3 sind sehenswert: Ohne Software auf dem Rechner lassen sich die Tasten auf drei der vier Layer programmieren. Diese Konfiguration wird direkt im Speicher der Tastatur gespeichert, was die Poker 3 zu einer portablen Makrowaffe macht. Auch im Büroalltag lassen sich bereits zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten finden. Ebenso löblich sind die vier Dip-Switches, die zusätzliche Tastatur-Layouts ermöglichen - ebenfalls ohne auf dem Rechner Einstellungen vornehmen zu müssen.

Zudem ist die Poker 3 hervorragend konstruiert, das Gehäuse hält eine Menge aus. Die Platine ist sauber verarbeitet und bietet die Möglichkeit, selbst die LED-Beleuchtung nachzurüsten. Lediglich der Dye der Keycaps stellt uns nicht ganz zufrieden: Die Tasten haben zwar einen schönen Font und sind scharf bedruckt, allerdings verdreckt uns die Beschriftung zu schnell.

Alles in allem ist die Vortex Poker 3 aber eine tolle Tastatur, auf der Tippen Spaß macht und die dank der Makrofunktion zu einer Effizienzsteigerung im Arbeitsalltag führen kann - und nicht zu vergessen auch für Gamer interessant ist. Der Preis für den Spaß ist allerdings die Bereitschaft, sich nach jahrelanger Nutzung von anderen Tastaturen an das neue Handling einer kleinen Tastatur mit zahlreichen Doppelbelegungen zu gewöhnen. Wer dies wagt und nicht zu früh aufgibt, erhält mit der Poker 3 ein exzellentes Werkzeug.

 Makros programmieren ohne zusätzliche Software
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sogos 25. Feb 2017

Och, gerade emacs, vi(m) und die Console sind doch ausgelegt alles ueber die 61/62...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Ich muss gestehen, mir gefällt das gut. Die links liegenden FN-Tasten löse ich häufig...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Dann gewöhn Dir doch einen anderen Tippstil an. Das geht. Wirklich.

ArthurDaley 24. Feb 2017

Danke, dass Du uns missionierst....das brauchen wir.

peter_pan 23. Feb 2017

Mist, also doch Traum wieder geplatzt. Danke für die Aufklärung. :)


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