Makros programmieren ohne zusätzliche Software

Ebenfalls direkt im Speicher der Poker 3 sind die frei programmierbaren Layer abgespeichert. Die Tastatur verfügt insgesamt über vier Ebenen: Die erste ist die Standardebene, die drei weiteren entsprechen dieser und können nach Vorliebe des Nutzers angepasst werden. Dabei lassen sich auf einer Taste bis zu 32 Zeichen speichern, die Funktion eignet sich also für Makros oder Textbausteine, was besonders für Programmierer praktisch sein kann - oder für Gamer. Auch zeitliche Verzögerungen lassen sich explizit mit eingeben.

  • Aufgrund der geringen Größe ist ein Großteil der Tasten doppelt belegt. Einige Tasten enthalten auch Zeitanweisungen für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Font der Beschriftung gefällt uns sehr gut, leider nutzen sich die Keycaps bereits nach knapp zwei Monaten merklich ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Poker 3 wird per Mini-USB-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind vier Dip-Switches eingebaut. Mit diesen können neben QWERTZ auch drei andere Tastatur-Layouts eingestellt werden: QWERTY, Dvorak und Colemak. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vortex Poker 3 ist eine mechanische Tastatur mit 62 Tasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch Verzicht auf separate Funktionstasten ist die Poker 3 nur so groß wie der Hauptblock einer normal großen Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell kommt mit Cherry-MX-Blue-Switches - der Hersteller bietet bis auf die White-Schalter allerdings auch alle anderen Cherry-MX-Switches an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine der Poker 3; das Gehäuse ist aus Aluminium, die Grundplatte mit den Switches ist ebenfalls aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps der Poker 3 sind aus dickem PBT. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Unterseite sind vier Dip-Switches eingebaut. Mit diesen können neben QWERTZ auch drei andere Tastatur-Layouts eingestellt werden: QWERTY, Dvorak und Colemak. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die verschiedenen Layer der Poker 3 werden über die Fn-Taste und die M-, Komma-, Punkt- und Bindestrichtasten erreicht. Anhand einer kleinen LED unter der Leertaste lässt sich erkennen, in welchem Layer man sich befindet. Die LED ist dabei so angebracht, dass wir sie nicht gezwungenermaßen sehen, wenn wir gerade vor der Tastatur sitzen - wer wie wir nicht allzu oft zwischen den Layern umherschaltet, stört sich daran nicht; wer hingegen immer erkennen muss, in welchem Layer er gerade ist, dürfte sich eine etwas prominentere LED wünschen. Abhilfe kann hier eine klare Leertaste schaffen.

Programmierung erfolgt direkt über die Tastatur

Die Programmierung der Tasten ist einfach: Um in den Programmiermodus zu wechseln, müssen wir im gewünschten Layer die Fn- und die rechte Strg-Taste gleichzeitig drücken. Anschließend leuchtet eine zweite LED unter der Leertaste auf. Jetzt drücken wir die zu programmierende Taste, woraufhin die rechte LED anfängt zu blinken; alle Eingaben, die wir von nun an machen, werden auf der Taste gespeichert. Es lassen sich natürlich auch Fn-Tastenkombinationen programmieren. Sind wir fertig, drücken wir die Pn-Taste, was die neue Tastenbelegung abspeichert. Nun können wir weitere Tasten programmieren oder den Programmiermodus durch gleichzeitigen Druck auf Fn und die rechte Strg-Taste verlassen.

Die Pn-Taste dient bei der Poker 3 neben der Programmierung nur zur Steuerung der Beleuchtung, was bei unserem Modell obsolet ist. Als Umschalter zwischen dem Default-Layer und einem anderen Layer wie bei den Vorgängermodellen fungiert die Taste nicht mehr - was mit der Erhöhung der programmierbaren Layer-Anzahl von einem auf drei zu erklären ist.

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Makros können im Arbeitsalltag ungemein praktisch sein. So hat sich der Autor dieses Textes bestimmte Tags, die im Redaktionssystem von Golem.de verwendet werden, auf Tasten abgespeichert. So sind diese schneller erreichbar.

Für den Nutzer bedeutet die Speicherung der Programmierung auf der Poker 3 selbst, dass er keinerlei Software installieren muss, um sie zu nutzen. Wechseln wir den Rechner, können wir weiterhin auf unsere programmierten Ebenen zugreifen - und müssen keine Software installieren, um sie abrufen zu können. Das ist verglichen mit vielen anderen Tastaturen, die eine Makro-Programmierung erlauben, ein echter Vorteil.

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 Doppelbelegung der Tasten erfordert UmgewöhnungVerfügbarkeit und Fazit 
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sogos 25. Feb 2017

Och, gerade emacs, vi(m) und die Console sind doch ausgelegt alles ueber die 61/62...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Ich muss gestehen, mir gefällt das gut. Die links liegenden FN-Tasten löse ich häufig...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Dann gewöhn Dir doch einen anderen Tippstil an. Das geht. Wirklich.

ArthurDaley 24. Feb 2017

Danke, dass Du uns missionierst....das brauchen wir.



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