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Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch.
Die Vortex Poker 3 auf einem Schreibtisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Doppelbelegung der Tasten erfordert Umgewöhnung

Diese Doppelbelegung ist notwendig, um mit einem derart kleinen Keyboard den gleichen Funktionsumfang wie mit einer großen Tastatur zu erreichen. Unter anderem die Pfeiltasten, die Home-, End-, Page-Up-, Page-Down-, Print- und die F-Tasten sind über den Umweg über die Fn-Taste am rechten unteren Rand erreichbar, was zu Beginn eine starke Umstellung erfordert: Gewohnte Bewegungen sind obsolet, besonders Tastenkombinationen haben uns zu Anfang zum ungewollten Innehalten gezwungen.

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  • Aufgrund der geringen Größe ist ein Großteil der Tasten doppelt belegt. Einige Tasten enthalten auch Zeitanweisungen für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Font der Beschriftung gefällt uns sehr gut, leider nutzen sich die Keycaps bereits nach knapp zwei Monaten merklich ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Poker 3 wird per Mini-USB-Kabel angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite sind vier Dip-Switches eingebaut. Mit diesen können neben QWERTZ auch drei andere Tastatur-Layouts eingestellt werden: QWERTY, Dvorak und Colemak. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Vortex Poker 3 ist eine mechanische Tastatur mit 62 Tasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch Verzicht auf separate Funktionstasten ist die Poker 3 nur so groß wie der Hauptblock einer normal großen Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Modell kommt mit Cherry-MX-Blue-Switches - der Hersteller bietet bis auf die White-Schalter allerdings auch alle anderen Cherry-MX-Switches an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine der Poker 3; das Gehäuse ist aus Aluminium, die Grundplatte mit den Switches ist ebenfalls aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps der Poker 3 sind aus dickem PBT. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Aufgrund der geringen Größe ist ein Großteil der Tasten doppelt belegt. Einige Tasten enthalten auch Zeitanweisungen für die Programmierung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


In der täglichen Arbeit navigiert der Autor dieses Textes häufig mit Hilfe der Cursor in Verbindung mit der Strg-Taste, um zwischen ganzen Wörtern umherzuspringen. Um die Cursor zu verwenden, muss die Fn-Taste gedrückt werden - zusätzlich zur Strg-Taste, um zwischen den Wörtern zu springen. Bis wir unsere rechte Hand so trainiert haben, dass sie nicht nur die zusätzlich mit dem Cursor belegte Taste drückt, sondern ohne zu überlegen mit dem Daumen oder dem kleinen Finger auch die Fn-Taste, hat es gut einen Monat gedauert.

Bei manchen Tastaturkombinationen wird es kompliziert

Auch ungewohnt ist die Kombination aus der Strg- und Entfernen-Taste, um schnell ein dem Cursor folgendes Wort zu löschen. Auf der Poker 3 muss hierfür zusätzlich wieder die Fn-Taste gedrückt werden, da sich Entfernen als zweite Funktion auf der Backspace-Taste befindet. Unser Gehirn zunächst zum Erliegen gebracht hat die wortweise Markierung von Text, normalerweise eine Kombination aus Strg-, Shift- und Pfeiltasten. Für die Pfeiltasten wird auch hier wieder Fn benötigt; die neue Vier-Tasten-Kombination war für uns zu Beginn schwierig auf intuitive Weise umzusetzen.

Im Laufe der Zeit sind uns die neuen Bewegungen aber immer vertrauter vorgekommen, mittlerweile können wir die meisten Tastenkombinationen so schnell wie auf einer herkömmlichen Tastatur ausführen. Geholfen hat hierbei auch eine Zusatzfunktion der Poker 3, die die Fn-Benutzung vereinfacht: Per Dip-Switch lässt sich die Caps-Lock-Taste als zweite Fn-Taste definieren. Da wir Caps Lock im Grunde nie brauchen, nutzen wir diese Möglichkeit gern. Besonders die Pfeiltasten lassen sich auf diese Weise viel intuitiver verwenden, da wir die rechte Hand nur noch für sie verwenden; die Fn-Taste drücken wir in Form der Caps-Lock-Taste mit der linken Hand.

Etwas versteckt ist übrigens die Multimediasteuerung der Poker 3: Die entsprechenden Befehle für Play, Vorwärts, Rückwärts, Lauter, Leiser und Stumm befinden sich als Fn-Belegung auf den Tasten Q, W, E, S, D und F, sind dort allerdings nicht markiert.

Dip-Switches für alternative Tastatur-Layouts

Die Poker 3 hat auf der Unterseite Dip-Switches: Mit insgesamt vier kleinen Schiebeschaltern lässt sich nicht nur die Caps-Lock-Taste zur Fn-Taste machen, sondern auch die Fn- und Pn-Tasten (zu dieser später mehr) tauschen und verschiedene Tastatur-Layouts einstellen. Unser Poker-3-Modell beherrscht mit Qwertz, Qwerty, Dvorak und Colemak (beide in der deutschsprachigen Variante mit Umlauten) vier Tastaturbelegungen, die ohne Softwareanpassungen auf dem Rechner verwendet werden können. Die Layouts sind direkt auf der Tastatur gespeichert. Die Dip-Switches sind so ins Gehäuse eingelassen, dass sie nicht versehentlich verstellt werden können.

 Ratatatatatatatata!Makros programmieren ohne zusätzliche Software 

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sogos 25. Feb 2017

Och, gerade emacs, vi(m) und die Console sind doch ausgelegt alles ueber die 61/62...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Ich muss gestehen, mir gefällt das gut. Die links liegenden FN-Tasten löse ich häufig...

Komischer_Phreak 25. Feb 2017

Dann gewöhn Dir doch einen anderen Tippstil an. Das geht. Wirklich.

ArthurDaley 24. Feb 2017

Danke, dass Du uns missionierst....das brauchen wir.

peter_pan 23. Feb 2017

Mist, also doch Traum wieder geplatzt. Danke für die Aufklärung. :)



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